aktion kitty Paderborn - Neue Weg
Als wir vor gut drei Jahren die aktion kitty ins Leben riefen, war unser Ziel, die Situation der Straßenkatzen deutschlandweit zu verbessern. Für uns stand fest, dass wir dieses Ziel weder finanziell noch logistisch alleine erreichen können, sondern nur in Kooperation mit anderen Institutionen. Ursprünglich sollten neben den vor Ort aktiven Tierschutzvereinen auch die jeweiligen Städte und Gemeinden mit einbezogen werden. Entweder durch die Übernahme eines Teils der Kastrationskosten oder aber auch durch die Überlassung eines Grundstücks zur Einrichtung von Katzendörfern oder ähnlichem. Ein Bericht von Susan Smith, Regionalpartnerbetreuerin aktion tier

Leider war die Bereitschaft in den meisten Städten und Gemeinden sich an der aktion kitty zu beteiligen nicht sehr groß. Man verwies immer wieder auf die Fundtierregelung unter die frei lebende Katzen nicht fallen. Denn ein Fundtier kann in Deutschland nur ein Tier sein, dass auch einen Besitzer hat oder hatte und das ist bei den Straßenkatzen, die ja oft schon ohne Menschenkontakt aufwachsen, nicht der Fall. Somit fühlte man sich für die verwilderten Katzen von Seiten der Behörden nicht zuständig.
Um so mehr freut uns die Entwicklung im Kreis Paderborn. Der Kreis Paderborn umfasst zehn Städte und Gemeinden. Wie überall in Deutschland gibt es auch hier punktuell viele verwildert lebende Katzen. Die Behörden, die dank eines engagierten Amtsveterinärs das Problem erkannten, waren nun auf der Suche nach einer finanzierbaren Lösung. Die örtlichen Tierschutzvereine sahen sich finanziell nicht in der Lage großflächige Kastrationsaktionen durchzuführen. Als wir von der Situation erfuhren, machten wir den Behörden ein Angebot, das diese dankend entgegennahmen. Wir vereinbarten, dass die Ordnungsbehörden für die Hälfte der in der Gebührenordnung festgelegten Kastrationskosten aufkommen, die andere Hälfte wird von aktion tier getragen. In der Realität sieht es nun so aus, dass Bürger, die ein Problem mit verwilderten Katzen haben, sich bei der für sie zuständigen Ordnungsbehörde melden. Diese überprüft dann, ob es sich um verwilderte Katzen handelt. Wenn das der Fall ist, werden wir kontaktiert, organisieren die Fangaktion, lassen die Tiere kastrieren und setzen sie wieder an ihren ursprünglichen Futterplatz zurück. Mit den betroffenen Bürgern stehen wir weiterhin in Kontakt, stellen aktion kitty Futter zur Verfügung und sind Ansprechpartner für den Fall, dass sich ein neues unkastriertes Tier dort einfindet oder aber auch eine Katze erkrankt.
So konnten wir in den letzten zwei Monaten schon über 50 Katzen in vier Städten und Gemeinden des Kreises Paderborn kastrieren lassen. Die Zusammenarbeit lief bisher völlig problemlos. Wir freuen uns, so die ursprüngliche Zielsetzung der aktion kitty, nämlich Servicepartner für die Behörden zu sein, umzusetzen. Wir hoffen, dass das Beispiel des Kreises Paderborn nun auch von anderen Behörden aufgegriffen wird und stehen interessierten Tierschutzvereinen und Ordnungsbehörden für weitere Informationen jederzeit zur Verfügung.
Um so mehr freut uns die Entwicklung im Kreis Paderborn. Der Kreis Paderborn umfasst zehn Städte und Gemeinden. Wie überall in Deutschland gibt es auch hier punktuell viele verwildert lebende Katzen. Die Behörden, die dank eines engagierten Amtsveterinärs das Problem erkannten, waren nun auf der Suche nach einer finanzierbaren Lösung. Die örtlichen Tierschutzvereine sahen sich finanziell nicht in der Lage großflächige Kastrationsaktionen durchzuführen. Als wir von der Situation erfuhren, machten wir den Behörden ein Angebot, das diese dankend entgegennahmen. Wir vereinbarten, dass die Ordnungsbehörden für die Hälfte der in der Gebührenordnung festgelegten Kastrationskosten aufkommen, die andere Hälfte wird von aktion tier getragen. In der Realität sieht es nun so aus, dass Bürger, die ein Problem mit verwilderten Katzen haben, sich bei der für sie zuständigen Ordnungsbehörde melden. Diese überprüft dann, ob es sich um verwilderte Katzen handelt. Wenn das der Fall ist, werden wir kontaktiert, organisieren die Fangaktion, lassen die Tiere kastrieren und setzen sie wieder an ihren ursprünglichen Futterplatz zurück. Mit den betroffenen Bürgern stehen wir weiterhin in Kontakt, stellen aktion kitty Futter zur Verfügung und sind Ansprechpartner für den Fall, dass sich ein neues unkastriertes Tier dort einfindet oder aber auch eine Katze erkrankt.
So konnten wir in den letzten zwei Monaten schon über 50 Katzen in vier Städten und Gemeinden des Kreises Paderborn kastrieren lassen. Die Zusammenarbeit lief bisher völlig problemlos. Wir freuen uns, so die ursprüngliche Zielsetzung der aktion kitty, nämlich Servicepartner für die Behörden zu sein, umzusetzen. Wir hoffen, dass das Beispiel des Kreises Paderborn nun auch von anderen Behörden aufgegriffen wird und stehen interessierten Tierschutzvereinen und Ordnungsbehörden für weitere Informationen jederzeit zur Verfügung.