Ausrottung seltener Arten
In den vergangenen Jahren sind weltweit 869 Wildtierarten ausgestorben. 44.838 weitere Tierarten stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN (International Union for Conservation of Nature). 38% dieser Tierarten droht die Ausrottung. Untersucht wurden aber nur 2,7 Prozent der 1,8 Millionen bekannten Arten. Wie es um die anderen steht ist ungewiss.
Eine gerade veröffentlichte Studie belegt, dass zwischen 1998 und 2007 allein aus Südostasien mehr als 35 Millionen artgeschützte Tiere legal ausgeführt wurden. In der Mehrzahl waren dies Reptilien (17,4 Millionen) gefolgt von Seepferden (16 Millionen) und Vögeln (1 Millionen). Über 85% der Tiere, also 30 Millionen, waren Wildfänge! Zu den Hauptabnehmern gehörte die Europäische Union. Wie viele Exoten ausgeführt wurden, die noch nicht unter Artenschutz stehen, wurde nicht erfasst. Hinzu kommt auch noch eine unbekannte aber sicherlich hohe Anzahl von Tieren, die illegal exportiert wurde. Denn gerade die besonders seltenen Wildtiere, die eigentlich gar nicht mehr gehandelt werden dürfen, sind bei Sammlern extrem begehrt und erzielen auf dem Schwarzmarkt horrende Preise.
Eine gerade veröffentlichte Studie belegt, dass zwischen 1998 und 2007 allein aus Südostasien mehr als 35 Millionen artgeschützte Tiere legal ausgeführt wurden. In der Mehrzahl waren dies Reptilien (17,4 Millionen) gefolgt von Seepferden (16 Millionen) und Vögeln (1 Millionen). Über 85% der Tiere, also 30 Millionen, waren Wildfänge! Zu den Hauptabnehmern gehörte die Europäische Union. Wie viele Exoten ausgeführt wurden, die noch nicht unter Artenschutz stehen, wurde nicht erfasst. Hinzu kommt auch noch eine unbekannte aber sicherlich hohe Anzahl von Tieren, die illegal exportiert wurde. Denn gerade die besonders seltenen Wildtiere, die eigentlich gar nicht mehr gehandelt werden dürfen, sind bei Sammlern extrem begehrt und erzielen auf dem Schwarzmarkt horrende Preise.

So griff im Dezember 2009, eine Woche vor dem Stattfinden der europaweit größten Exotenbörse im nordrhein-westfälischen Hamm, der neuseeländische Zoll einen Deutschen in Christchurch auf, der versuchte, artgeschützte Tiere außer Landes zu schmuggeln. Die Beamten fanden zwischen der Unterwäsche des 58-Jährigen ein Paket mit 23 Geckos und 20 Glattechsen. Vor Gericht gab der Mann aus Bad Münstereifel zu, die Reptilien zum Zweck des illegalen Handels gefangen zu haben. Sie hatten einen Schwarzmarktwert von rund 24 000 Euro. Der Mann hatte offenbar gezielt trächtigen Tieren nachgestellt. 14 der 15 weiblichen Geckos und 12 der 14 weiblichen Skinke erwarteten mehrfachen Nachwuchs, was ein Mehr an potenziellen Einnahmen bedeutet hätte.
Im Jahr 2006 beschlagnahmte allein der Zoll in Frankfurt am Main 14.346 lebende Tiere wegen Verstoßes gegen das Artenschutzrecht.
Im Jahr 2006 beschlagnahmte allein der Zoll in Frankfurt am Main 14.346 lebende Tiere wegen Verstoßes gegen das Artenschutzrecht.