Aktionen :: Rettungsaktion
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Tote Tiere in verlassener Messiewohnung Tierhalterin entpuppt sich als Wiederholungstäterin
Berlin/Meißen, 10.05.2012. Am vergangenen Mittwoch haben Mitarbeiter vom aktion tier-Tierschutzzentrum Meißen zusammen mit dem für den Landkreis Meißen zuständigen Amtstierarzt eine Messiewohnung in Mögen bei Lommatzsch geöffnet. Die Mieterin Frau M. war vor mehreren Wochen nach Riesa gezogen. „Die Wohnung in Mögen war vermüllt und verdreckt, überall war Tierkot, es stank bestialisch“, erzählt Mario Assmann vom Tierschutzzentrum Meissen. Aber das Schlimmste: Assmann entdeckte ein totes Kaninchen in seinem kleinen Käfig und zwei tote Welpen. „Die Hundebabys waren in einem kleinen Katzen-Transportkorb eingesperrt und sind offensichtlich verhungert“, so Assmann.Zwischen Bergen von Müll und Abfall fanden die Tierschützer auch noch lebende Tiere - vier Katzen und zwei Hunde. Sie wurden sofort durch den anwesenden Amtstierarzt beschlagnahmt und den aktion tier- Mitarbeitern übergeben. „Das war Rettung in letzter Sekunde“, sagt Mario Assmann vom Tierschutzzentrum Meissen, „lange hätten die völlig abgemagerten und dehydrierten Tiere in der Messiewohnung nicht überlebt“. Die Tierhalterin Frau M. ist kein unbeschriebenes Blatt. Die offensichtlich am Messie-Syndrom leidende Frau hat bereits mehrfach den Wohnort gewechselt und dabei immer vermüllte Wohnungen hinterlassen. Anfang 2011 hatte sie vier Katzen in einer ebenfalls verdreckten Wohnung in Obermuschitz zurück gelassen. Damals hatte der Besitzer wegen des Gestanks die Räume geöffnet und aktion tier um Hilfe gebeten. Da Frau M. damals glaubhaft versichert hatte, dass sie die Katzen nur vorübergehend in Pflege hätte, musste das Tierschutzzentrum Meissen ihr die Tiere zurückgeben. Was Frau M. nicht wusste – im Tierschutzzentrum waren die Katzen gechippt worden „Wir haben nun die Miezen aus der Wohnung in Mögen gescannt und siehe da – es handelt sich um die dieselben Tiere wie in Obermuschitz“, sagt Mario Assmann vom aktion tier- Tierschutzzentrum Meissen. Auf die Masche mit der Pflegestelle fällt auch das Veterinäramt kein zweites Mal herein. Dass Frau M. nun sogar Tiere verhungern ließ gilt als Straftat. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren bei der zuständigen Staatsanwaltschaft wurde eingeleitet. Außerdem soll Frau M. ein Tierhalte- und Betreuungsverbot erhalten. aktion tier – menschen für tiere e.V. ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann. Weitere Informationen bei: Mario Assmann, aktion tier – Tierschutzzentrum Meissen, Tel.: 03521 – 730 169 TV Mittschnitt MDR “Dabei ab 2” vom 09.05.2012 |
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erstellt am: 10.05.2012 |
Berlin/Meißen, 10.05.2012. Am vergangenen Mittwoch haben Mitarbeiter vom aktion tier-Tierschutzzentrum Meißen zusammen mit dem für den Landkreis Meißen zuständigen Amtstierarzt eine Messiewohnung in Mögen bei Lommatzsch geöffnet. Die Mieterin Frau M. war vor mehreren Wochen nach Riesa gezogen. „Die Wohnung in Mögen war vermüllt und verdreckt, überall war Tierkot, es stank bestialisch“, erzählt Mario Assmann vom Tierschutzzentrum Meissen. Aber das Schlimmste: Assmann entdeckte ein totes Kaninchen in seinem kleinen Käfig und zwei tote Welpen. „Die Hundebabys waren in einem kleinen Katzen-Transportkorb eingesperrt und sind offensichtlich verhungert“, so Assmann.