Pressemitteilung

Bundesweite Zeckeninvasion

So schlimm wie dieses Jahr war es schon lange nicht mehr. Kaum lassen sich die ersten Sonnenstrahlen blicken, marschiert die Armada auf. Es herrscht Zeckenalarm allerorten. Hunde und Katzen mit Freigang kommen den Plagegeistern nicht mehr aus.

Tobende Hunde im Wald
Beim Toben auf Wiesen oder im Wald können sich Hunde schnell mal eine Zecke einfangen. Foto: © Sabo Foto: © SaBo

„Tierbesitzer sollten zum Schutz der Tiere aber vor allem auch zu ihrem eigenen Schutz jetzt zu einem Antizeckenpräparat greifen!“, empfiehlt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Hintergrund für diesen Rat ist der Umstand, dass Zecken bevor sie beißen 24 Stunden auf dem Tier umherwandern. Schmust das Haustier in diesem Zeitraum mit seinem Besitzer oder räkelt sich in dessen Bett, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Zecke vom Tier auf den Besitzer wechselt. „Daher ist Zeckenschutz immer auch Menschenschutz“, führt Frau Dr. Hölscher aus.

Zecken übertragen lebensgefährliche Krankheiten, sowohl Mensch als auch Tier betreffend. „Hat eine Zecke gebissen, muss sie schnellstmöglich entfernt werden. Je länger sie saugt umso größer die Wahrscheinlichkeit einer Krankheitsübertragung“, warnt die Veterinärin. Hat man den Lästling dann erst mal in der Hand, sollte er aufbewahrt werden. Treten bei Mensch oder Tier Symptome auf, die mit einer durch Zecken übertragbaren Erkrankung in Verbindung gebracht werden können, hat man so die Möglichkeit den Parasiten diesbezüglich zu untersuchen.

weitere Informationen bei:

Dr. med. vet. Tina Hölscher

Tierärztin bei aktion tier – menschen für tiere e.V.

Mobil: +49 177 2451198
E-Mail: tierarzt[at]aktiontier.org

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