Pressemitteilung

Vierbeiner im Auto: Vorsicht vor Hitze und Zugluft

Fahrten mit dem Auto gehören für viele Hunde zum Alltag. Grundsätzlich sollte man den Hund im Sommer jedoch niemals im Auto allein lassen!

Tamy im Auto
Durch offene Fenster während der Fahrt können Hunde leicht eine Bindehaut- oder Ohrenentzündung bekommen. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer Foto: © aktion tier e.V./Bauer

Auch nicht für kurze Zeit oder wenn der Wagen im Schatten steht. Selbst heruntergelassene Scheiben oder eine Schale Wasser im Auto bringen nichts. Denn die Sonne wandert schnell und verwandelt das Auto in kurzer Zeit in einen Backofen. So kann im Wageninnern die Temperatur innerhalb von Minuten auf 70 Grad ansteigen und der Hund einen lebensbedrohlichen Hitzschlag erleiden. Bereits eine Stunde Warten im aufgeheizten Auto kann zum Kreislaufzusammenbruch führen, nach spätestens zwei Stunden stirbt der Hund. Daher ist Gefahr im Verzug, wenn ein Hund im Sommer im Auto zurückgelassen wurde. Passanten sollten die Polizei verständigen, welche die Scheiben einschlagen darf, um das Tier zu retten. Der Hundebesitzer kann neben diesem Schaden mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen.

Für sommerliche Autofahrten sollte der PKW über eine Klimaanlage verfügen, damit es dem Vierbeiner nicht zu warm wird. Weit heruntergelassene Scheiben während der Fahrt bitte unbedingt vermeiden. Hunde können durch Zugluft leicht eine Bindehaut- oder Ohrenentzündung bekommen.

weitere Informationen bei:

Ursula Bauer

Diplom-Biologin bei aktion tier – menschen für tiere e.V.

Jüdenstr. 6
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Berlin

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