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Exotenbörsen

Schlangen auf einer Exotenbörse
Hunderte Schlangen werden auf Exotenbörsen zum Kauf angeboten. Foto: aktion tier e.V.
Australische Bartagamen
Australische Bartagamen warten in einer Plastikbox auf Käufer. Foto: aktion tier e.V.
Chamäleon auf einer Exotenbörse.
Ein kleines Chamäleon, vermutlich ein Jemenchamäleon. Foto: aktion tier e.V.
Futtertiere. Foto: aktion tier e.V.
Blick aus dem Terrarium. Foto: aktion tier e.V.
Spinnen auf einer Exotenbörse.
Spinnen auf einer Exotenbörse. Foto: aktion tier e.V.
Wasseragame auf einer Exotenbörse.
Wasseragame auf einer Exotenbörse. Foto: aktion tier e.V.
Ein Leopardgecko auf einer Exotenbörse. Foto: aktion tier e.V.
 
 

Der Trend zum exotischen Haustier wird maßgeblich durch sogenannte Exoten- oder Reptilienbörsen gefördert, auf denen fremdländische Reptilien, Amphibien, Insekten und Spinnen zu kaufen oder zu tauschen sind. Die weltweit größte Börse für Terrarientiere, die „Terraristika“ im nordrhein-westfälischen Hamm, findet sogar vier Mal pro Jahr statt. Verstaut in kleinen Behältnissen wird die „Ware Tier“ teilweise über weite Strecken zum Veranstaltungsort transportiert und dann auch noch unter grellem Neonlicht den ganzen Tag über den Besuchern präsentiert. Die bedauerlicherweise nicht rechtsverbindlichen „Leitlinien zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten“ des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sollen dafür sorgen, dass der Tierschutzaspekt auch auf Exotenbörsen mehr Beachtung findet. aktion tier- Mitarbeiter waren im Rahmen der Kampagne „Wildtiere gehören nicht ins Wohnzimmer – artgerecht ist nur die Freiheit“ selbst auf der Terraristika in Hamm und mussten feststellen, dass diesen Leitlinien zum Trotz immer noch massenweise Wildfänge angeboten wurden. Auch konnten die Besucher ungehindert die teilweise winzigen und oft übereinander gestapelten Tierboxen schütteln oder bekommen bereitwillig Schlangen, Schildkröten oder Chamäeleons auf die Hand gesetzt. Die aktion tier-Unterschriftenaktion „NEIN zu Exotenbörsen“ war somit ein wichtiger Bestandteil unserer Kampagne und wurde zeitgleich gestartet. Die Beteiligung an der Aktion war derart groß, dass wir sie auch im Jahr 2011 fortgesetzt haben.