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Folgen von Insektenstichen

Die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Vierbeiner von Insekten gestochen werden ist sogar noch größer als beim Menschen, da sie auf ihren Erkundungstouren unbedacht durch Wiesen streifen. Tiere reagieren auch genauso empfindlich.

Ist es passiert, sollte, wenn der Stachel sichtbar ist, dieser möglichst rasch entfernt und die betroffene Stelle gekühlt werden. Bilden sich nach einem Insektenstich (kann bei Bienen, Wespen und Hornissen auftreten) an anderen Stellen als dem Einstichort ungewöhnliche Beulen, schwillt das Gesicht an oder tritt Atemnot auf, muss ein Tierarzt konsultiert werden. Ihr Vierbeiner zeigt allergische Symptome, die sehr gefährlich enden können. Nur der Tierarzt kann hier medikamentell Abhilfe schaffen. Bei Stichen im Rachenraum von außen kühlen und unabhängig von Atembeschwerden den Tierarzt aufsuchen. So kann dieser durch entsprechende Medikamente ein Anschwellen der Atemwege verhindern.

Eine Extremform der Reaktion auf einen Insektenstich ist der anaphylaktische Schock, der unbehandelt zum Kreislaufzusammenbruch führt. Deshalb unbedingt einen Tierarzt aufsuchen, wenn Ihr Tier nach einem Insektenstich schwankt oder zusammenbricht. Auch einsetzendes Erbrechen und Durchfall sind ein Zeichen, um sofort einen Tierarzt aufzusuchen.

Daniel Prengel, Tierarzt bei der aktion tier-tierrettung münchen rät zu vorbeugenden Maßnahmen: „Verhindern kann man Insektenstiche nie. Versuchen Sie allerdings Ihr Tier konsequent dahingehend zu erziehen, dass es ohne Ihre ausdrückliche Erlaubnis nichts Essbares aufnimmt und so vielleicht eine Biene oder Wespe erwischt“.

Die Tierschutzorganisation aktion tier – menschen für tiere e.V. ist mit 210.000 Mitgliedern und 180 Kooperationspartnern eine der größten Tier- und Artenschutzorganisationen Deutschlands.

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