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Silvester: für die meisten Tiere der blanke Horror

Berlin. Des einen Freud ist des anderen Leid. Während sich viele Menschen auf Silvester freuen und schon Tage vorher begeistert Böller und Raketen anzünden, versetzt die Knallerei unsere Haus- und Wildtiere in Angst und Schrecken.

Beim Gassigehen sollten Hundebesitzer im Moment jederzeit darauf gefasst sein, dass der Vierbeiner aufgrund einer Böllerexplosion erschreckt und in Panik gerät. Um zu verhindern, dass der Hund davonrennt, sollte er die Tage besser angeleint spazieren geführt werden“, empfiehlt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin. Zwei Hunde sind bereits im Raum Dresden angefahren worden, als sie kopflos davonstürmten. Wir konnten die Tiere, die glücklicherweise nur leicht verletzt wurden, einfangen und in unser Tierheim nach Meißen bringen. Nun suchen wir nach ihren Haltern.

Zu Hause sollten Tierbesitzer Fenster und Türen geschlossen halten und ihre Lieblinge in den ruhigsten Räumen unterbringen. Wenn Hunde und Katzen trotzdem nervös herumschleichen oder sich in den Ecken verkriechen, sollte man sich möglichst normal und unbeschwert verhalten. Das gibt den Tieren mehr Sicherheit, als wenn man sich ihnen betont mitleidend zuwendet. Auch unsere Wildtiere in freier Natur haben unter dem Silvesterlärm zu leiden.

Gerade im Winter sind aufgrund des geringen Futterangebotes die Energiereserven begrenzt. Häufiges Fliehen infolge der unverhofft explodierenden Böller kann zu einem enormen Kräfteverlust und unter Umständen sogar zum Tod führen. Daher bittet aktion tier, bei aller Feierlaune auch an die Tiere zu denken. Nehmen Sie Rücksicht auf unsere Mitgeschöpfe, damit der Jahreswechsel nicht zum Alptraum wird!

Weitere Informationen bei:

aktion tier e.V.
Diplom Biologin Ursula Bauer

Kaiserdamm 97
14057 Berlin

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Fax:
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