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Zeckenprophylaxe – jetzt ein Muss

Berlin/München. Die ungewöhnlich milden Temperaturen machen es möglich: Hunde und Katzen werden in diesen Tagen massig von Zecken befallen.

„Präparate, die auf die Haut aufgeträufelt werden, halten die Plagegeister nahezu zu einhundert Prozent ab“, empfiehlt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. eine entsprechende Vorsorge. Tierhalter sollten sich sofort ein derartiges Produkt bei ihrem Tierarzt besorgen. Die Wirkstoffe werden in aller Regel komplikationslos vertragen.Damit schützen die Besitzer nicht nur ihr Tier vor Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden“, führt die Tierärztin aus.

„Sie verhindern damit auch, dass Zecken in den Wohnbereich eingeschleppt werden und den Tierhalter selbst oder dessen Kinder beißen“, begründet sie die Dringlichkeit der Prophylaxe-Maßnahme. Wird dennoch mal ein Tier oder ein Mensch gebissen, muss die Zecke sobald als möglich raus“, rät die Veterinärin. Je länger sie saugt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von krankmachenden Keimen. Die Drehrichtung beim Entfernen ist egal. Wichtig ist, dass wenig Zug auf den Zeckenkörper ausgeübt wird. Sonst kann der Kopf stecken bleiben, was zu einer lokalen Entzündung führen würde.

Es sollte keinesfalls Öl oder Klebstoff auf die Zecke gegeben werden, wie gelegentlich zu lesen ist. Da die Zecke mit Kiemen atmet, würde sie daran zwar versterben. Im Todeskampf jedoch erbricht sie sich und spült damit noch einmal alle Krankheitserreger, die sie in sich trägt, in ihren Wirt. Alles ungute Szenarien. Allemal besser ist es dafür zu sorgen, dass es erst gar nicht zum Biss durch eine Zecke kommt.

Weitere Informationen bei:

aktion tier e.V.
Dr. med. vet. Tina Hölscher

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E-Mail:
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Diplom Biologin Ursula Bauer

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14057 Berlin

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