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Dicker Hund – ungesund!

Leider nehmen Tierhalter das Sprichwort "Liebe geht durch den Magen" häufig allzu wörtlich. „Vor allem mit kalorienreichen Häppchen, Tiersnacks und Essensresten werden viele Hunde regelrecht gemästet“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin.

Während die Halter oft spindeldürr daherkommen, sieht das unförmige, schwer schnaufende Ding am anderen Ende der Leine dagegen aus wie eine Presswurst auf vier Beinen. Fettleibigkeit ist vor allem bei Hunden die verbreitetste, ernährungsbedingte Krankheit. Etwa ein Drittel aller Vierbeiner soll an Adipositas leiden – verursacht durch zu wenig Bewegung in Verbindung mit übermäßigem Kalorienkonsum. Über die Gründe für das an Körperverletzung grenzende Fütterungsverhalten der Besitzer kann dagegen nur spekuliert werden. Das Bedürfnis, den Hund über die Nahrung zu verwöhnen, ist sicherlich ein Aspekt. Vielleicht bekommt der Vierbeiner auch all das zu fressen, was sich der Herr selbst versagt oder aus gesundheitlichen Gründen versagen muss.

Auf jeden Fall hat maßlose Fütterung mit Liebe herzlich wenig zu tun. Denn Fettleibigkeit macht nicht glücklich, sondern krank. „Wie stark übergewichtige Menschen leiden auch dicke Tiere zum Beispiel an Gelenk- und Bandscheibenproblemen, Atembeschwerden, Blähungen, Herz- und Lebererkrankungen sowie an Diabetes“, warnt Diplom-Biologin Ursula Bauer. Übergewicht macht außerdem faul und träge, wodurch die Fettleibigkeit weiter verschlimmert wird.

Echte Tierliebe bedeutet, dass wir unseren Hunden vor allem eins schenken: Aufmerksamkeit und Zeit! „Ausgedehnte Spaziergänge, Spielen und Kuscheln macht die Vierbeiner glücklich und hält sie gesund“, so Ursula Bauer abschließend.

Weitere Informationen bei:

aktion tier e.V.
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