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Auch an Ostern an die Tiere denken!

Das Osterfest beinhaltet unter anderem mit Eiern, Osterhasen und Osterlamm traditionell viele Aspekte aus der Tierwelt, die durchaus problematisch sind. Wir möchten Ihnen hier Hinweise geben, wie Sie Ostern ohne Tierleid feiern können.

Osterfeuer

In den für das Feuer aufgeschichteten Holz- und Asthaufen können sich Tiere wie Mäuse und Igel verstecken. Um zu verhindern, dass diese verbrennen, sollten die Haufen vor dem Entzünden unbedingt noch einmal umgeschichtet werden. Bitte weisen Sie die Veranstalter des Osterfeuers vor Ort auf diesen wichtigen Umstand hin. Sie können dadurch Tierleben retten.

Osteressen

In vielen Haushalten gehören Gerichte mit Lamm- oder Kaninchenfleisch zum Osterfest dazu. Dabei handelt es sich um Tiere, die bereits im Jugendalter ihr Leben lassen müssen. Lammfleisch stammt von Schafen, die höchstens 1 Jahr alt sind (Schafe können ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen), Mastkaninchen werden in der Regel im Alter von 3 Monaten geschlachtet (Kaninchen können bis zu 10 Jahre alt werden). Kaninchen aus der tierquälerischen Massentierhaltung, wo sie auf engstem Raum in Drahtkäfigen gehalten werden, haben zusätzlich ein grauenhaftes Leben hinter sich, bevor es in den Schlachthof geht.

Bitte überlegen Sie daher, ob Sie den traditionellen Lamm- oder Kaninchenbraten in diesem Jahr nicht vielleicht durch ein köstliches vegetarisches Gericht ersetzen möchten.

Ostereier

Eier gehören zum Osterfest einfach dazu und werden gerade in dieser Zeit in großen Mengen verwendet. Die Herkunft von frischen, losen Eiern ist leicht am Eierstempel (erste Zahl) zu erkennen. Tierfreunde greifen zu Bioeiern (0) oder Freilandeiern (1), Eier mit der „3“ aus der tierfeindlichen Käfighaltung sollten tabu sein. Auch industriell gekochte und gefärbte Eier, die in der Regel nicht gestempelt sind, stammen aus Kostengründen mehrheitlich aus der Käfighaltung. Gestempelte Bioeier selbst kochen und färben oder phantasievoll bemalen macht der ganzen Familie Spaß und steigert die Vorfreude auf das Fest.

Tiergehege in Einkaufszentren

Leider bauen zu Ostern immer noch diverse Einkaufscenter Dekogehege auf, in denen Küken, Meerschweinchen oder Kaninchen dem Lärm, grellen Licht und Menschengewimmel schutzlos ausgeliefert sind. Wenn Sie österliche Tiergehege in Ihrem Einkaufszentrum entdecken, dann äußern Sie bitte Ihre Kritik bei der Centerverwaltung. Der Kunde ist letztendlich König und jedes Management wird sensibel auf Kundenbeschwerden reagieren.

Osterkaninchen

Tiergehege in Einkaufszentren verfolgen natürlich auch den Zweck, Menschen zum Kauf eines Tieres zu animieren. Die Hinweise, dass man die süßen Kaninchen im ansässigen Zooladen kaufen kann, sind meist nicht zu übersehen. Egal ob Weihnachten oder Ostern – lebende Tiere eignen sich nicht als Geschenk. Selbst wenn ein Kaninchenbaby vielleicht ganz oben auf der Oster-Wunschliste Ihres Kindes stehen sollte. Plüsch ja – lebend nein!

Weitere Informationen bei:

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Diplom Biologin Ursula Bauer

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