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Silvesterknallerei versetzt Haustiere in Angst und Schrecken

Während sich viele Menschen auf Silvester freuen und schon Tage vorher begeistert Böller und Raketen anzünden, sind unsere Haustiere zunehmend gestresst und nervös.

„Hunde und Katzen zeigen ihre Angst vor allem durch extreme Anhänglichkeit, Zittern, Desinteresse am Futter, hektisches Herumlaufen und Verkriechen unter Möbelstücken“, weiß Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. Hunde weigern sich auf der Gassirunde plötzlich, weiterzulaufen, legen sich auf den Boden oder versuchen wegzurennen. Um zu verhindern, dass der Hund in Panik davonstürmt, sollte er in der Silvesterzeit daher besser angeleint spazieren geführt werden.

Bevor der Trubel richtig losgeht, bringt man am besten alle Tiere, auch die Freigängerkatzen, ins Haus und schließt Fenster und Türen. Zugezogene Vorhänge und heruntergelassene Rollläden bieten zusätzlich Schutz. Hunde und Katzen sollten sich in ein ruhiges Zimmer zurückziehen können. Die Käfige von Vögeln und Kleintieren wie Kaninchen und Meerschweinchen kann man mit einem Tuch abdecken. Dunkelheit wirkt auf diese Tiere beruhigend. Ein eingeschalteter Fernseher und ruhige Musik lenken ab und entspannen. „Wichtig ist außerdem, die Haustiere nicht allein zu lassen“, sagt Diplom-Biologin Ursula Bauer. Die Anwesenheit der Bezugsperson gibt Tieren das Gefühl der Geborgenheit. Wenn Hunde und Katzen trotzdem nervös herumschleichen oder sich in den Ecken verkriechen, sollte man sich möglichst normal und unbeschwert verhalten. Das gibt den Tieren mehr Sicherheit, als wenn man sich ihnen betont mitleidend zuwendet. Auf keinen Fall sollte man schimpfen oder die Tiere bestrafen, da dies nur den Stress unnötig verstärkt.

Weitere Informationen bei:

aktion tier e.V.
Diplom Biologin Ursula Bauer

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