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Rinder-Wahnsinn - aktion tier hat große Aufklärungskampagne gestartet

In dieser Woche hat aktion tier seine neue Aufklärungskampagne „Rinder-Wahnsinn: wie Kühe, Kälber und Mastrinder leiden“ in Stuttgart auf dem Wilhelmsplatz gestartet.

Wie bei jeder Kampagne hatten wir auch dieses Mal eine umfangreiche Ausstellung in unserem begehbaren Tierschutzanhänger aufgebaut. Unter anderem konnten die Passanten ein lebensgroßes Kälbchen in einem winzigen Verschlag und einen realistisch nachgebauten Miniaturstall mit Mastbullen, Kälbern und Milchkühen ansehen. Weiterführende Informationen sowie unseren Kampagnenflyer erhielten Interessierte an einem großen aktion tier-Infostand. Wie immer wird auch das Thema `Rinder-Wahnsinn` über unsere Informationsstände bundesweit verbreitet.

Hintergrund der Kampagne:
In Deutschland werden mehr als 12,6 Millionen Rinder vorrangig zur Erzeugung von Fleisch und Milch gehalten. Spezielle gesetzliche Regelungen für ihren Schutz gibt es hierzulande jedoch nicht. Lediglich die Haltung von Kälbern bis zum sechsten Lebensmonat wird durch die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) konkreter geregelt. Dabei wären strenge Vorgaben zur artgerechten Haltung dringend erforderlich, denn den meisten deutschen Mastrindern, Kälbern und Milchkühen geht es nicht gut. Sie werden auf immer größere Leistung gezüchtet, was ihre Gesundheit und Lebensqualität beeinträchtigt. Auch grasen die meisten Rinder nicht, wie uns die Werbung suggeriert, auf grünen Wiesen in idyllischen Landschaften. Vielmehr verbringen sie häufig ihr gesamtes Leben eingesperrt im Stall, wo sie ihre artgemäßen Bedürfnisse nicht ansatzweise befriedigen können. Zusätzlich werden Milchkühe, Kälber und Mastbullen durch medizinische Eingriffe wie das Kürzen der Schwanzspitzen und das Entfernen der Hörner an die auf Wirtschaftlichkeit und Gewinnoptimierung ausgerichteten Haltungsbedingungen angepasst. Der auf den Landwirten lastende Preisdruck und unser Konsumverhalten –viel und billig- führen dazu, dass es unseren Rindern immer schlechter geht. Mit dieser Kampagne möchten wir über das Leiden der Kühe, Kälber und Mastrinder in Deutschland informieren und zu einem tierschutzbewussteren Konsumverhalten animieren.

Weitere Informationen zu dieser Kampagne finden Sie auf unserer Homepage. Hier können Sie unser Hintergrundvideo einsehen sowie den Kampagnenflyer herunterladen.

Weitere Informationen bei:

Jüdenstr. 6
13597 Berlin

Telefon:
+49 30 30111620
Fax:
+49 30 301116214
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