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Der seltsame Winter in Deutschland bringt Eichhörnchen in Schwierigkeiten

Eigentlich kommen unsere Eichhörnchen mit der Kälte im Winter sehr gut zurecht. Normalerweise wird es ab Dezember richtig kalt.

Dann kommen die Tiere zur Ruhe, essen und trinken weniger und halten sich hauptsächlich im Nest auf. In diesem Winter allerdings war es bis vor kurzem viel zu warm. In der Folge haben unsere Eichhörnchen keine wirkliche Winterruhe gehalten und dadurch ihre Vorräte bereits jetzt größtenteils verbraucht. Die aktuelle Kälteperiode bringt sie nun in Schwierigkeiten: Sie haben wenig Futter zur Verfügung.

Auch fehlt es an Trinkwasser, da kein Schnee zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs zur Verfügung steht. Erschwerend kommt hinzu, dass viele weibliche Eichhörnchen bereits Nachwuchs haben, den sie versorgen müssen. In dieser Phase haben die Tiere einen höheren Wasser- und Futterbedarf. Tanya Lenn von der aktion tier- Eichhörnchenhilfe berichtet, dass sich sowohl die Pfleglinge in den Volieren als auch die wilden Brüder und Schwestern täglich auf das angebotene Wasser stürzen und die Schalen und Näpfe in Windeseile leer trinken.

Wenn Sie den Eichhörnchen und natürlich auch den Vögeln jetzt helfen möchten, dann bieten Sie ihnen Wasser in flachen Tonschalen (z.B. Blumenuntersetzer) an. Sollte das Wasser im Laufe des Tages gefrieren, bitte austauschen.

Um den Futtermangel auszugleichen kann man Eichhörnchen mit Hasel- und Walnüssen sowie Sonnenblumenkernen gut durch diese kalte Zeit helfen.

Weitere Informationen bei:

aktion tier e.V.
Diplom Biologin Ursula Bauer

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