Pressemitteilung aktion tier - menschen für tiere e.V.
aktion tier e.V. ist die gesamte Woche über mit einer Ausstellung im A10 Center in Wildau vertreten. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer
aktion tier e.V. ist die gesamte Woche über mit einer Ausstellung im A10 Center in Wildau vertreten. Foto: © aktion tier, Ursula Bauer
 

30.01.2018

Stadttauben: aktion tier hat große Aufklärungskampagne im A10 Center in Wildau gestartet

Gestern hat aktion tier seine neue Aufklärungskampagne „Stadttauben – gefiederte Odbachlose“ im A10 Center im brandenburgischen Wildau der Öffentlichkeit präsentiert.

Um das Thema `Stadttauben` zu verdeutlichen haben wir auf einer größeren Fläche im A10 Center (Erdgeschoss auf Höhe der Geschäfte Hussel und Reno) eine Ausstellung aufgebaut. Auf der einen Seite wird die Problematik verdeutlicht: Zum Beispiel die Verschmutzung von Gebäuden und Plätzen durch Taubenkot aber auch aus Tierschutzsicht die harten Bedingungen, unter denen die Vögel in unseren Städten leben müssen. Die Präsentation zeigt außerdem die Lösung der Probleme durch ein tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement. Der wichtigste Aspekt hierbei sind betreute Taubenschläge. Wir haben unter anderem einen Mini-Taubenschlag mit Nestern aufgestellt, wo echte Taubeneier durch Kunsteier ausgetauscht werden.

Hintergrund der Kampagne:
Stadttauben haben es in Deutschland schwer. Die Tiere werden zu Unrecht gehasst und verfolgt. Mit dieser Kampagne möchten wir Verständnis und Mitgefühl für das schwere Los der gefiederten Obdachlosen in unseren Städten wecken und Wege aufzeigen, die ein friedliches Miteinander ermöglichen können. Was die meisten Menschen nicht wissen:

  • Stadttauben sind keine Wildtauben sondern verwilderte Haustauben, die wie Straßenhunde und Straßenkatzen unsere Hilfe brauchen.
  • Dass sie sich bis zu sieben Mal im Jahr vermehren ist eine vom Menschen herangezüchtete Eigenschaft, um höhere Erträge zum Beispiel in Form von Fleisch und Eiern zu erzielen.
  • Die tatsächliche Anzahl der Tauben in den Städten ist wesentlich niedriger als von den Einwohnern empfunden. So kamen zum Beispiel in Berlin im Jahr 2010 lediglich 1 Taube auf 346 Menschen.
  • Es ist erwiesen, dass Stadttauben keine Gesundheitsgefährdung für uns Menschen darstellen, da die meisten Parasiten und Keime vogelspezifisch sind. Wir füttern Enten und Gänse im Park, lassen Eichhörnchen auf uns herumklettern und schmusen ausgiebig mit unseren Haustieren, obwohl von all diesen Tieren die gleiche potenzielle Ansteckungsgefahr ausgeht wie von Tauben.
  • Taubenkot verursacht keine Schäden an der Bausubstanz, was durch die TU Darmstadt im Jahr 2004 im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung nachgewiesen wurde.
  • Die in unseren Städten gehaltenen Hunde produzieren um ein Vielfaches mehr Kot als die Tauben. So hinterließen im Jahr 2012 in Berlin die Hunde stattliche 20.000 Tonnen Kot, während die Tauben lediglich 27 Tonnen produzierten.

Die Lösung des „Taubenproblems“ heißt Geburtenkontrolle. Am effektivsten und nachhaltigsten lässt sich diese in einem betreuten Taubenschlag praktizieren, wo die Vogeleier durch Kunsteier ersetzt werden. Haben die Stadttauben ihr neues Zuhause angenommen, verbringen sie die meiste Zeit des Tages darin. Hier nisten, fressen und trinken sie und setzen natürlich auch Kot ab, der ohne Taubenschlag auf Straßen, Gebäuden und Denkmälern landen würde.

Unser Infostand ist bis zum 02.02. täglich von 10.00 – 18.00 Uhr besetzt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wie bei allen unseren Kampagnen wird auch das aktuelle Thema über unsere Informationsstände bundesweit verbreitet. Weitere Informationen zum Kampagne Stadttauben finden Sie auf unserer Homepage.

Weitere Informationen bei:
Diplom Biologin Ursula Bauer
Kaiserdamm 97
14057 Berlin
Telefon: +49 30 30103831
Fax: +49 30 30103834
E-Mail: berlin@aktiontier.org
Url: www.aktiontier.org

aktion tier – menschen für tiere e.V.
ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.

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