Pressemitteilung aktion tier - menschen für tiere e.V.
Oft sind es die unerfahrenen Welpen, die es erwischt. Foto: -Savannah-. Lizenz: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)
Oft sind es die unerfahrenen Welpen, die es erwischt. Foto: -Savannah-. Lizenz: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)
 

12.05.2016

Autsch - Biene trifft Hundenase

In den Tierarztpraxen laufen die Telefone heiß. „Mein Lumpi ist grad zur Terassentür hereingerannt und schreit jetzt ganz fürchterlich“, so oder so ähnlich lauten die ersten aufgeregt hervorgepressten Worte des Tierbesitzers. Doch was steckt hinter diesen gehäuft auftretenden Anfällen?

„In diesen Tagen sind meist Insektenstiche der Grund für die akuten Schmerzattacken“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.. „Der Vierbeiner ist vom Schmerz völlig überfahren und kann ihn überhaupt nicht einordnen, deshalb reagiert er auch so panisch“, führt sie aus.

Da die Insekten von ihrer Umgebungswärme abhängig sind, können sie aufgrund der noch frühsommerlichen Temperaturen vor neugierigen Hundenasen und Katzenmäulern nicht schnell genug fliehen. Daher werden sie derzeit oft Opfer der Fellnasen. Mit unangenehmen Folgen für unsere Haustiere. Sowohl Bienen- als auch Wespenstiche schmerzen in den ersten Minuten ordentlich und sorgen im Anschluss für unangenehme Schwellungen in der Umgebung des Einstichs.

„Oft sind es die unerfahrenen Welpen, die es erwischt“, beschreibt die Tierärztin die am häufigsten betroffene Tiergruppe. Alte Hasen unter unseren Haustieren haben da schon in jungen Jahren ungute Erfahrungen gemacht und halten sich demzufolge von brummenden Flugobjekten eher fern. Doch was kann der Besitzer selber im Ernstfall tun? „Das Kühlen der Einstichstelle mit kalten, nassen Handtüchern oder einem Wasserschlauch verschafft Erleichterung“, beschreibt die Veterinärin eine Möglichkeit dem Tier zu helfen. Wie beim Menschen verschwinden Schmerz und Schwellung nach einigen Stunden von alleine. Extrem selten treten echte allergische Reaktionen auf. „Besitzer von Tieren, die derart empfindlich reagieren, können sich von ihrem Tierarzt eine Spritze für den Notfall aufziehen lassen. Der Halter sollte das Medikament dann in diesen Tagen mit sich führen, um es seinem Tier im Falle eines Stichs selbst zu verabreichen“, empfiehlt Frau Dr. Hölscher abschließend.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher
Mobil: +49 177 2451198
E-Mail: tierarzt@aktiontier.org

aktion tier – menschen für tiere e.V.
ist deutschlandweit eine der mitgliederstärksten Tierschutzorganisationen. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung durch Kampagnen und Informationsveranstaltungen auf Missstände im Tierschutz aufmerksam zu machen und Lösungen aufzuzeigen, wie diesen nachhaltig begegnet werden kann.

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