Pressemitteilung aktion tier - menschen für tiere e.V.

18.03.2016

Giftcocktail Gießwasser

Katzen trinken gerne aus allem, was nicht ihr eigener Wassernapf ist. Foto: MIH83. Lizenz: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)
Katzen trinken gerne aus allem, was nicht ihr eigener Wassernapf ist. Foto: MIH83. Lizenz: CC0 1.0 Universell (CC0 1.0)
 

Auf einmal geht es dem Stubentiger schlecht. Er erbricht sich mehrmals, will nicht mehr spielen und ist insgesamt ganz schwach auf der Brust. An Fressen mit Appetit ist gar nicht zu denken. Was kann nur passiert sein?

Alles war wie immer. Es stand kein neues Futter auf dem Speiseplan. Alle anderen Vergiftungsursachen sind ausgeschlossen. Trotzdem geht es unserem Liebling ziemlich elend.

„Katzen trinken gerne aus allem, was nicht ihr eigener Wassernapf ist“, beschreibt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., eine besondere Eigenart von Hauskatzen. „Besonders attraktiv ist scheinbar stehendes Wasser aus Untersetzern von Blumentöpfen“, führt sie weiter aus. Wurden aber die dazugehörigen Zimmerpflanzen im Vorfeld gedüngt, landet der Dünger größenteils im Blumenwasser. Wird dieser wiederum von der Katze beim Trinken aufgenommen, resultiert hieraus eine ernste Vergiftung. Erste Symptome sind Speicheln und Erbrechen. Dann kommen Störungen des Bewegungsablaufes und Krampfanfälle hinzu. Spätestens jetzt muss ein Tierarzt zurate gezogen werden.

„Dass die Katze vergiftetes Wasser aus den Untersetzern trinkt, darauf muss man als Katzenliebhaber erst mal kommen“, beschreibt die Tierärztin die verzweifelte Suche der besorgten Tierbesitzer nach der Ursache für die Beschwerden ihres Lieblings.

Deshalb wohl dem, der um diese Gefahr weiß. Zimmerpflanzen sollten immer nur in Übertöpfe mit hohem Rand gestellt werden. So kann die Katze das überstehende Gießwasser nicht trinken. Denn selbst ungedüngte Pflanzen können Stoffe absondern, die die Katze nicht verträgt. Grundsätzlich muss außerdem darauf geachtet werden, dass es sich bei den aufgestellten Zimmerpflanzen um für Katzen ungiftige Arten handelt. Denn nicht nur das Wasser findet der Vierbeiner schmackhaft. Auch die Pflanzen selber werden gerne mal von den Samtpfoten angenagt.

Weitere Informationen bei:
Dr. med. vet. Tina Hölscher
Mobil: +49 177 2451198
E-Mail: tierarzt@aktiontier.org

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