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Tierschutzpädagogin Simone stellt sich vor

Simone Schweiger
Bei aktion tier habe ich meinen Traumjob gefunden. Foto: aktion tier, Ursula Bauer
Simone Schweiger
Bei aktion tier habe ich meinen Traumjob gefunden. Foto: aktion tier, Ursula Bauer
Simone Schweiger mit Huhn
Nutztiere wie dieses Huhn sind genauso empfindsam wie unsere Haustiere. Foto: aktion tier, Ursula Bauer
Simone Schweiger
aktion tier, Ursula Bauer Foto: aktion tier, Ursula Bauer
Tierschutzunterricht
Unsere Tierschutzpädagogin Simone Schweiger bei ihrem ersten Tierschutzunterricht in einem Berliner Kindergarten. Foto: aktion tier, Ursula Bauer
Foto: aktion tier, Ursula Bauer
 
 

Seit Juni bin ich als Pädagogin für aktion tier im Einsatz und möchte mich Ihnen, liebe Mitglieder, an dieser Stelle kurz vorstellen.

Ein Bericht von Simone Schweiger, aktion tier Geschäftsstelle Berlin

Einige Fakten zum Anfang: Ich bin 27 Jahre alt und nach meinem Studium der Erziehungswissenschaft in Regensburg und Finnland Anfang des Jahres nach Berlin gezogen. Durch einen Zufall stolperte ich über die Stellenanzeige von aktion tier, bewarb mich und bin seitdem täglich im Namen des Tierschutzes im Einsatz.

Da mir Tiere sehr am Herzen liegen, ernähre ich mich seit meiner Kindheit vegetarisch und seit circa fünf Jahren vegan. Wissen zum Thema Tier, Tierschutz und insbesondere zur tierleidfreien Ernährung war somit neben meinen pädagogischen Kenntnissen bereits vorhanden, bevor ich bei aktion tier anfing. Dennoch: In unserer Geschäftsstelle in Charlottenburg lerne ich seit meinem ersten Tag anhaltend sehr viel Neues. Hier bereite ich mich auch auf meine Unterrichtseinheiten vor, koordiniere meine Einsätze und beantworte Fragen rund um das Thema Tierschutz.

Ich habe mir also einen sehr vielseitigen und abwechslungsreichen Beruf ausgesucht, der in meinen Augen äußerst wichtig ist, denn ich denke, je früher Kinder lernen achtsam mit allen Lebewesen umzugehen, je früher sie erkennen, wann ein Tier Freude oder Schmerz empfindet, desto weniger Leid entsteht. Dies gilt für den Umgang mit Haustieren genauso wie für den Umgang mit Nutz- und Wildtieren, denn streng genommen gäbe es ohne den Menschen letztlich keine Unterscheidung zwischen diesen Kategorien.

Für mich liegt es besonders an der Distanz, welche mittlerweile zwischen Mensch und Tier, insbesondere „Nutztier“ herrscht, dass wir überhaupt zulassen, dass viele Tiere unter schrecklichen Umständen ein kurzes und qualvolles Leben erleiden. Mit jedem Unterricht bemühe ich mich deshalb ganz bewusst, die Verbindung zwischen den teilnehmenden Kindern und ihrer Umwelt, insbesondere Tier und Natur zu stärken. Deshalb starte ich den Tierschutzunterricht zumeist damit, gemeinsam mit meinen Tierschutzschülern zu entdecken in welcher Beziehung wir Menschen zum Tier stehen.

Schon bei den kleinsten Teilnehmern (Kita-Besucher zwischen 4-6 Jahren), erhalte ich die erstaunlichsten Antworten auf Fragen wie „Glaubt ihr, dass Tiere Gefühle haben?“ oder „Was haben Menschen und Tiere gemeinsam?“ und „Worin unterscheiden sich Mensch und Tier?“. Je nach Themenwahl geht es dann damit weiter, beispielsweise gemeinsam die Bedürfnisse unserer Haustiere zu erörtern oder die Lebensumstände von Tieren in Massentierhaltungen zu diskutieren. Schließlich soll der Unterricht bei den Teilnehmern zum Nachdenken anregen. Besonders wichtig ist am Tierschutzunterricht aber auch, dass klare Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie Tierleid in Zukunft verringert werden kann. Dies fängt schon damit an, dass jedes Kind seinen Haustierwunsch nochmal gründlich überdenkt.

Melden Sie sich bei Interesse einfach bei uns!

Wenn nun Ihr Interesse am Tierschutzunterricht geweckt wurde, dann melden Sie sich bei uns. Gerne komme ich auch an Ihre Schule oder Kita in und um Berlin und kläre über Themen wie Haustier- oder Massentierhaltung, zur Milchproduktion oder jahreszeitenspezifisch zum Thema Igel und weiteren auf. Sie erreichen mich unter: tierschutzpaedagogin[at] remove-this.aktiontier.org und auch telefonisch unter: 0177 4243085.