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aktion tier Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen

Die Wildtier- und Artenschutzstation ist seit dem Jahr 2004 ein Gemeinschaftsprojekt von der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen und aktion tier e.V. Foto: © aktion tier e.V./Bauer
Sumpfohreule
Verletzt oder verwaist aufgefundene Wildtiere wie diese Sumpfohreule werden auf der Wildtierstation aufgezogen, gepflegt und wieder in die Natur entlassen. Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen
Brillenkaiman in der Wildtierstation
Ein Brillenkaiman in der aktion tier-Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen. Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen
Handaufgezogene Rabenkrähen betteln Stationsleiter Dr. Florian Brandes um Futter an. Foto: © aktion tier Wildtierstation Sachsenhagen
Junger Feldhase
Junger Feldhase bei der Flaschenfütterung. Foto: © aktion tier Wildtierstation Sachsenhagen
In der Quarantänestation werden neu aufgenommene exotische Vögel und Reptilien vorübergehend untergebracht. Foto: © aktion tier e.V./Bauer
Die Wildtierstation verfügt auch über einen Reptilienbereich, in dem beschlagnahmte Exoten fachgerecht versorgt werden können. Foto: © aktion tier e.V./Bauer
Immer wieder geraten Tiere durch menschliches Verschulden in Not und kommen dann auf die Wildtierstation Sachsenhagen. Dr. Florian Brandes leitet die Station. Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen
Unbedachte Tieranschaffung: Der Besitzer dreier Weißbüschelaffen war nach kurzer Zeit mit der Haltung der Tiere überfordert gewesen. Foto: © aktion tier Wildtierstation Sachsenhagen
Auszubildende der Wildtierstation Sachsenhagen mit einem Weißbüschelaffen, der in einer Kiste ausgesetzt worden war. Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen
Aktionstag mit Kindern in der aktion tier Wildtierstation Sachsenhagen. Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen
Tote Baumpythons
Trauriger Fall: Beamte finden bei einer Zollkontrolle 124 junge Baumpythons in einem belgischen PKW – versteckt in vier Plastikboxen. Die wenigen noch lebenden Tiere kamen auf die Wildtierstation Sachsenhagen. Foto: © aktion tier, Bauer
Dickschwanzskorpion
Dieser Dickschwanzskorpion wurde in der Gemüseabteilung eines Supermarktes gefunden. Durch Stiche dieser Art sterben in Afrika jedes Jahr einige Menschen. Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen
 
 

Die aktion tier-Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen/Niedersachsen beherbergt beschlagnahmte Exoten aus illegalen Haltungen und heimische Wildtiere. Verletzt oder verwaist aufgefundene Wildtiere werden aufgezogen, gepflegt und wieder in die Natur entlassen. Die Wildtier- und Artenschutzstation ist seit dem Jahr 2004 ein Gemeinschaftsprojekt von der Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen und aktion tier – menschen für tiere e.V.

Die Station wurde 1982 auf Gut Düendorf bei Wunsdorf ursprünglich als Auffangstation für Eulen und Greifvögel gegründet. Seit dem Jahr 2001 befindet sich die Wildtierstation im Stadtwald von Sachsenhagen. Verletzte und verwaiste heimische Wildtiere aller Arten werden auf dem 20 ha großen Gelände versorgt. Auch werden Greifvögel, Wasservögel, Störche und Singvögel bis zu ihrer Genesung gepflegt. Säugetiere wie Rehe, Füchse, Hasen, Eichhörnchen, Igel und Siebenschläfer erhalten hier ebenso die nötige Hilfe. Seit den 90er Jahren wird die von der Landesregierung Niedersachsen behördlich anerkannte Wildtierstation auch zur Unterbringung beschlagnahmter exotischer und heimischer Wildtiere genutzt. Beschlagnahmte Papageien, Reptilien und nicht mehr wildbahntaugliche Tiere werden an wissenschaftlich geführte Tierparks und Zoos weiter vermittelt. Es wird eine umfangreiche Aufklärungsarbeit durch Tätigkeiten in der Umweltpädagogik zum Wohle der einheimischen Tierwelt geleistet. Falsche Haltung und Unkenntnis der Artenschutzgesetze führen oft zu Problemen. Das Team der Pflegestation berät über den artgerechten Umgang mit Wildtieren und zur Haltung von Exoten wie Papageien und Reptilien. Als staatlich anerkannte Auffangstation wird diese über einen Fördervertrag von der Landesregierung Niedersachsen unterstützt.

Gefahrentierhaltung

Regelmäßig wird in den Medien über das Problem der Gefahrtierhaltung in Privathand berichtet. Oft sind es Giftschlangen aber auch Skorpione, Krustenechsen oder andere giftige Tiere, die in den Händen verantwortungsloser Halter gefunden werden. Die Haltung solcher Tiere ist nicht bundesweit einheitlich geregelt, aber natürlich müssen immer höchste Sicherheitsanforderungen erfüllt sein, so dass niemand gefährdet werden kann. Auch muss der Halter über eine entsprechende Sachkunde verfügen. Da diese Anforderungen oft nicht erfüllt sind, stehen Behörden immer wieder vor dem Problem, dass sie Gefahrtiere einziehen müssen, aber kaum Unterbringungsmöglichkeiten in Auffangstationen zu finden sind.

Die aktion tier-Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen hat nun vom Landkreis Schaumburg die Genehmigung zur Haltung solcher Gefahrtiere erhalten. Dafür waren Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter, die Erstellung von Notfallplänen und nicht zuletzt die Ausstattung von Räumen mit Schleusen und sicheren Terrarien nötig, in denen diese Tiere gefahrlos verwahrt werden können. Bereits in der Vergangenheit hat die Wildtierstation Giftschlangen und andere Gefahrtiere im Einzelfall und in enger Absprache mit den zuständigen Behörden untergebracht. Mit der neuen Genehmigung ist die Wildtierstation nun in der Lage, ein weites Spektrum an Gefahrtieren von Giftschlangen bis zum Luchs für Behörden aus ganz Deutschland einzustellen.

Kontakt

aktion tier Projekt

Wildtier- und Artenschutzstation Sachsenhagen

Hohe Warte
31553 Sachsenhagen
Telefon:
+49 05725 708730
E-Mail:
info[at] remove-this.wildtierstation.de
Fax:
05725-708740
Website:
http://www.wildtierstation.de

Böser Wolf? Florian Brandes von der aktion tier Wildtierstration Sachsenhagen klärt auf.

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Brillenkaiman in der Wildtierstation
Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen

Gefahrentiere in der Wildtierstation

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Dickschwanzskorpion
Foto: © Wildtierstation Sachsenhagen

Webseite der Wildtierstation

Bitte besuchen Sie die Internetseite der Wildtierstation.


Foto: aktion tier e.V.

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