Logo Aktion-Tier

Küken Nachwuchs und neuer Behandlungsraum

Lakenfelderküken Foto: aktion tier Wildtierstation
Tierärztin Karolin Schütte bei der Arbeit im neuen Behandlungsraum. Foto: aktion tier Wildtierstation Sachsenhagen
Frau Dr. Barbara Glatz-Vinke und Frau Dr. Anke Schilling übergeben das Ultraschallgerät an Stationsleiter Dr. Florian Brandes. Foto: aktion tier Wildtierstation Sachsenhagen
 
 

Juni 2019 –  Der erste Nachwuchs in der aktion tier Wiltier- und Artenschutzstation Sachsenhagen sind die Küken unserer Lakenfelder Hühner, die am 22.03.2019 geschlüpft sind. Das Lakenfelder Huhn ist eine vom Aussterben bedrohte Haustierrasse, die in der Wildtierstation im Rahmen eines Projektes zur artgerechten Hühnerhaltung durch unsere Freiwilligendienstler im Jahr 2012 angeschafft wurden. Die Küken gedeihen prächtig und sind inzwischen in den Haustierstall umgezogen.

Ein Bericht von Dr. Florian Brandes

Durch zahlreiche Einzelspenden und mit Unterstützung des Verbands Niedersächsischer Tierschutzvereine sowie der Lindemeier-Kremer Treuhandstiftung der Bürgerstiftung Schaumburg wurde die Renovierung eines Raumes im Exotentrakt und die Einrichtung eines neuen Behandlungsraumes finanziell möglich. Die Handwerksarbeiten konnten wie geplant im November 2018 begonnen und nach einer Weihnachtspause im Januar und Februar fertiggestellt werden. Der Raum wurde zunächst vollständig entkernt und erhielt dann komplett neue Elektro- und Wasserinstallationen, Wand- und Deckenanstrich sowie einen neuen Fußboden. Im März konnten wir mit der Inneneinrichtung beginnen. Durch einen glücklichen Zufall haben wir Anfang April auch noch ein Ultraschallgerät von der Kleintierpraxis im alten Bahnhof in Hessisch Oldendorf als Sachspende bekommen. Dies ergänzt unsere veterinärmedizinische Ausstattung perfekt. Es steht uns nun ein eigener Raum für tiermedizinische Tätigkeiten zur Verfügung, der mit Röntgen, Ultraschall, Endoskopie, Inhalationsnarkose, OP- und Laborbereich ideal auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Dass hier keine permanenten Störungen durch anderweitige Nutzung – wie in dem bisherigen Behandlungsraum – stattfinden, stellt eine wesentliche Erleichterung für die Mitarbeiter und Optimierung der tiermedizinischen Versorgung unserer Pfleglinge dar! Wir danken allen Spendern sehr herzlich für ihre Unterstützung!