aktion tier - menschen für tiere e.V https://www.aktiontier.org/ 2020-09-22T14:02:20+02:00 https://www.aktiontier.org/news-2670.atom Erstversorgung einer Schnittverletzung 2020-09-22T10:00:00+02:00 2020-09-22T11:29:15+02:00 Glasscherben und scharfkantige Dosenöffner sind leider selbst in scheinbar unberührter Natur keine Seltenheit. Besonders "treffsichere" Hunde erleben keinen Sommer ohne eine heftig blutende Schnittverletzung an der Pfote.

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., erklärt, worauf bei der Erstversorgung zu achten ist: „Sofern möglich, soll der Besitzer die Wunde mit sauberem Wasser ausspülen und dabei Steinchen und Splitter entfernen. Dann muss er die Pfote gründlich abtrocknen. Jetzt ist Jod gut geeignet, um in den Schnitt geträufelt zu werden. Danach wird der Spalt mit einem sauberen Stück Mull bedeckt. Und nun kommt das Entscheidende, was kaum ein Tierhalter weiß: Bevor der Verband drauf kommt, muss zwischen die einzelnen Zehen eine Polsterung aus Watte eingelegt werden! Auch der an der Vorderpfote weiter oben gelegene erste Zeh darf dabei nicht vergessen werden.“

Unterlässt der Hundehalter diese Polsterung, kommt es innerhalb kürzester Zeit zu schlimmen Entzündungen zwischen den Zehen. Sie heilen sehr schlecht ab und sind damit oft weitaus bedrohlicher als die ursprünglich zu versorgende Verletzung.

Wie der darüber liegende Verband um den Fuß gewickelt wird, ist dann eher zweitrangig. Er darf nur keinesfalls zu fest sitzen und damit die Blutzufuhr abschnüren. Selbst angelegte Verbände sollten täglich gewechselt werden, um sicher zu stellen, dass keine Fehler gemacht wurden. Im Zweifelsfall ist es allerdings immer besser, den Tierarzt zu konsultieren.

https://www.aktiontier.org/news-2679.atom Manche Schmetterlinge suchen sich bereits jetzt ein Winterquartier 2020-09-14T13:30:22+02:00 2020-09-14T14:52:45+02:00 Schon jetzt im Spätsommer kann man Schmetterlinge wie Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge im Winterquartier antreffen. Unsere etwa 160 heimischen Tagfalterarten haben verschiedene Überwinterungsstrategien. Manche fliegen wie Zugvögel in den Süden, andere überstehen den Winter als Ei, Raupe oder Puppe. Lediglich sechs Arten überdauern die kalte Jahreszeit als erwachsener Falter.

Als Winterunterschlupf dienen geschützte und nicht allzu kalte Orte, denn alle Arten außer dem Zitronenfalter, der Temperaturen von bis zu -20°C überlebt, vertragen höchstens leichten Frost. „Während C-Falter, Trauermantel und Zitronenfalter im Freien zum Beispiel unter Rindenstücken oder in Baum- oder Felshöhlen Zuflucht suchen, zieht es den Großen und Kleinen Fuchs sowie das Tagpfauenauge häufig in Siedlungsbereiche, wo sie sich zum Beispiel in Schuppen, Kellern, Garagen und Dachböden meistens überkopf an die Decken hängen“, erklärt die Biologin Ursula Bauer von aktion tier.

Arten, die sehr früh ihre Winterherberge aufsuchen, verlassen diese zum Teil noch ab und an, um Nahrung zu suchen und fahren ihren Stoffwechsel ganz allmählich zurück. Als wechselwarme Tiere sinkt ihre Körpertemperatur mit der fallenden Außentemperatur. Liegt diese bei etwa 5°C, fallen die Tagfalter in eine Winterstarre mit stark reduziertem Metabolismus und verlangsamtem Herzschlag. Sie benötigen jetzt keine Nahrung mehr und können in diesem Zustand verharren, bis es draußen ca. 10 Grad warm wird und der Körper wieder im Schwung kommt.

Im Grunde kann man die Wintergäste einfach in Ruhe dort sitzen oder hängen lassen, wo sie sind. Hat sich ein Falter zum Überwintern jedoch eine Wohnung ausgesucht, kann es problematisch werden. Denn sobald geheizt wird, erwacht der Schmetterling und flattert herum. Da kein Nektar verfügbar ist, würde er bald sterben. Ihn nach draußen in die Kälte zu setzen, hätte die gleiche Folge. „Man kann diesen Insekten helfen, indem man sie vorsichtig in eine kleine, mit Luftlöchern versehene Pappschachtel setzt und diese an einen deutlich unter 10°C kühlen, aber frostfreien, dunklen Ort stellt“, sagt aktion tier-Mitarbeiterin Ursula Bauer. Hier kann das Tier dann in Ruhe den Winter verbringen. Im kommenden Frühjahr aber bitte nicht vergessen! Auch im Januar oder Februar kann es draußen schon um die 10°C warm werden, Frühblüher bieten Nektarquellen, und dann muss der Schmetterling nach draußen können.

Weitere Informationen zum Thema „Wie überwintern Schmetterlinge?“ finden Sie auf unserer Website unter www.aktiontier.org/themen/wildtiere/insekten-spinnentiere-schnecken/schmetterlinge/

https://www.aktiontier.org/news-2669.atom Tiere im Büro: Darauf sollte man achten 2020-09-07T15:42:33+02:00 2020-09-07T15:58:51+02:00 Büros sind in der Regel nicht für Tiere gemacht. Im Allgemeinen tragen Tiere zur Lockerung der Arbeitsatmosphäre bei. Doch Vorsicht, besonders wenn die tierischen Begleiter neugierig sind, droht so manches Risiko.

„Vor einiger Zeit habe ich einen süßen Patientenhund verloren, der das Kabel eines Wasserspringbrunnens im Büro angenagt hat“, schildert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., einen tragischen Fall, den das Tier tatsächlich das Leben gekostet hat. „Außerdem mussten wir eine freilaufende Ratte behandeln, die mit dem Kopf in einen Drucker geraten ist“, warnt die Tierärztin vor einer weiteren Gefahrenquelle. „Das Tier hat zwar knapp überlebt, muss aber seither regelmäßig Zahnbehandlungen über sich ergehen lassen und kann nur noch Spezialfutter fressen“, berichtet sie vom weiteren Verlauf.

Daher sollte die Büroeinrichtung auf mögliche Risikofaktoren für Tiere überprüft werden. Aktenvernichter, Drucker und Stromkabel bergen Unfallrisiken und müssen entsprechend gesichert sein. Für Tiere giftige Pflanzen wie der allseits beliebte Ficus Benjamin, in der Vorweihnachtszeit die Weihnachtssterne oder auch Begonien dürfen nur so positioniert sein, dass sie nicht angenagt werden können. Reinigungsmittel und andere Chemikalien stehen zwar nicht auf dem Speiseplan unserer Haustiere, doch zum Spielen eignen sich auch WC-Steine und Spülmaschinentabs allemal, wenn sie nicht sicher im Schrank verwahrt werden. Beides ist bei versehentlichem Verschlucken für den Vierbeinermagen äußerst unverträglich. Schokoladentafeln oder Weintrauben sind giftig für Tiere. Mitgebrachte Nahrungsmittel und Naschzeug müssen also diebstahlsicher aufbewahrt werden.

Werden diese Vorsichtsmaßnahmen beherzigt, steht einem ungetrübten Arbeitsalltag zusammen mit dem Vierbeiner nichts im Wege.

https://www.aktiontier.org/news-2662.atom Wie alt ist ein Hund in Menschenjahren? - Altersformel mal 7 gilt nicht mehr 2020-09-07T10:42:00+02:00 2020-09-07T15:34:17+02:00 Wie alt ist ein Hund in Menschenjahren? - Was früher leicht zu beantworten war, wird nach neuesten Erkenntnissen etwas komplizierter, dafür aber wesentlich genauer. „Die bisherige Berechnungsart, nämlich das Alter des Hundes einfach mal sieben zu nehmen und damit das entsprechende Menschenalter zu ermitteln, ist alles andere als exakt“, beschreibt Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., das Manko des alten Berechnungssystems.

„Das wird am deutlichsten, wenn man sich beispielsweise einen zweijährigen Hund vor Augen führt“, erklärt sie weiter. „Ein Hund ist nach Vollendung des zweiten Lebensjahres voll entwickelt, geschlechtsreif und erwachsen“, führt sie aus. Der Berechnungsformel zufolge entspräche das aber dem Alter eines vierzehnjährigen Jungen. „Dass dieser voll entwickelt ist, kann man in der Regel nicht behaupten“, belegt sie die Schwäche des alten Systems.

Amerikanische Wissenschaftler haben auf der Grundlage von Alterungsprozessen der DNS nun eine Gleichung präsentiert, mit der das Alter des Hundes ziemlich exakt in Menschenjahren ausgedrückt werden kann. Hierzu muss man den natürlichen Logarithmus des Alters des Hundes mit 16 multiplizieren und die Zahl 31 hinzuaddieren:

ln (Alter des Hundes) x 16 + 31 = Menschliches Alter

„Zunächst sucht man die Taste „ln“ auf seinem Taschenrechner und tippt sie an. Dann gibt man das Alter des Hundes ein und schließt die Klammer. Nun multipliziert man mit der Zahl 16. Dann rechnet man noch 31 hinzu und heraus kommt das Hundealter in Menschenjahren“, leitet die Tierärztin Tierhalter an, wie sie den Taschenrechner bedienen müssen, um das entsprechende Alter zu errechnen. Mit Hilfe der neuen Formel können Tierhalter nun ganz genau ermitteln, wie alt ihr Schatz denn eigentlich vergleichsweise ist.

https://www.aktiontier.org/news-2658.atom Getränkereste in Flaschen kosten zahllosen Wespen das Leben! 2020-08-24T10:54:19+02:00 2020-08-24T13:01:09+02:00 Eine erfrischende Limo im Sommer ist eine feine Sache. Man bekommt die kleinen Flaschen mit Säften und diversen Softgetränken entweder "to go" am Kiosk oder zum Verzehr im Café oder Restaurant. Schnell ist der Inhalt ausgetrunken, aber meistens bleibt ein wenig Flüssigkeit in der Flasche zurück.

Oder auch mehr, wenn der Durst nicht groß oder das Getränk abgestanden war. „Genau dieser zuckerhaltige Rest zieht vorrangig Wespen magisch an“, sagt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin.

Die zurückgegebenen Flaschen, die meist nicht wiederverschließbar sind, werden von Gastronomen und Kioskbetreibern in der Regel im Freien in Kisten gelagert, bis diese voll sind. In dieser Zeit folgen Wespen dem verlockenden Zuckerduft, sind in den Flaschen gefangen und ertrinken oder verhungern.

Nur die Deutsche Wespe (Vespula germanica) und die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) mögen gezuckerte Lebensmittel und können daher lästig werden, wenn man etwas Süßes bei sich hat. „Aber auch sie sind wie alle Wespen sehr nützliche Tiere, denn sie bestäuben Pflanzen und fressen zum Beispiel Fliegenlarven und Blattläuse, die Gemüse- und Blütenpflanzen schädigen können“, erklärt Dipl.-Biologin Ursula Bauer.

Jeder kann mithelfen, Wespen vor dem unnötigen und qualvollen Flaschentod zu bewahren. aktion tier bittet: Achten Sie darauf, dass die Flaschen mit süßen Getränken wirklich leer sind. Selbst im Café kann man den ungewollten Rest dezent wegkippen. Wo die Möglichkeit besteht, sollte kurz mit etwas Wasser nachgespült werden, um die Gefahr komplett zu bannen.

https://www.aktiontier.org/news-2657.atom Hausmittel: Karottensuppe für den Darm 2020-08-17T09:34:34+02:00 2020-08-17T09:57:19+02:00 Vor allem im Sommer neigen Hund und Katze zu Durchfall und Erbrechen. Dies liegt vor allem daran, dass in dieser Jahreszeit allerorten gegrillt und gepicknickt wird.

Häufig bleiben Essensreste liegen. Sie stellen ein Mekka für Bakterien dar. Rasend schnell können diese sich dort bei warmen Temperaturen vermehren. Frisst der Vierbeiner die keimbelasteten Speisereste auf, sorgen die Erreger im Magen-Darm-Trakt des Tieres für äußerst unangenehme oder sogar gefährliche Turbulenzen.

„Es gibt ein altes Hausmittel, das hilft fast immer“, verrät Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. „Die 'Morosche Karottensuppe' ist leicht selbst zuzubereiten und hilft dem geschädigten Darm, schneller gesund zu werden“, führt sie aus.

Das Rezept stammt von einem Kinderarzt namens Ernst Moro, der Anfang des 20ten Jahrhunderts nach einem Heilmittel für Diarrhoe bei Kindern suchte. Antibiotika gab es zu dieser Zeit noch nicht und viele Kinder starben an Durchfällen. Moro entdeckte, dass die Karottensuppe helfen konnte. Heute weiß man auch warum. Sie verhindert, dass schadhafte Bakterien an die Darmwand andocken können. Sie werden von Karottenbestandteilen gebunden und damit unschädlich gemacht.

Zur Zubereitung nehme man 500g Karotten, geschält und zerkleinert, und koche sie in einem Liter Wasser für 60 min. Keinesfalls kürzer, denn erst durch die Kochzeit entwickeln sich die Bakterien bindenden Bestandteile. Dann abtropfen lassen und pürieren. Nun fülle man den Brei wieder mit Wasser auf, so dass die Gesamtmenge einen Liter ergibt und gebe 3g Salz hinzu und verrühre das Ganze. Fertig ist das Heilmittel. „Mehrmals am Tag sollte dem Patienten die Suppe angeboten werden“, erklärt die Tierärztin die richtige Anwendung. Damit dürfte es dem Vierbeiner in den meisten Fällen schnell besser gehen. Wenn nicht, geht es natürlich ab zum Tierarzt.

https://www.aktiontier.org/news-2655.atom Hilfe, meine Katze geht fremd! 2020-08-12T13:48:18+02:00 2020-08-12T15:24:14+02:00 Wenn die Mieze immer seltener zu Hause ist, meistens nicht viel Hunger hat und irgendwie fremdelt, kann ein Nachbar dahinterstecken.

„Nicht selten erreichen uns Anrufe verzweifelter Katzenbesitzer, deren Tier fremdgefüttert und wahrscheinlich auch `fremdgeschmust` wird“, erzählt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin. Diese Menschen sind sehr traurig, dass sich ihr Liebling täglich weiter von ihnen entfernt und kaum noch Interesse an einem Kontakt zeigt. Wie bei den meisten Haustieren geht auch bei Katzen die Liebe durch den Magen und es ist recht einfach, sich ihre Zuneigung mit Leckerbissen zu erschleichen.

Betroffene müssen es allerdings nicht hinnehmen, dass ihnen ihre Katze systematisch entzogen wird. Der erste Schritt sollte ein Gespräch mit dem „Tatverdächtigen“ sein. Bringt das nichts, kann man sich rechtlichen Beistand holen. „Meistens reicht es, wenn ein Anwalt den Fremdfütterer schriftlich zum Unterlassen auffordert“, rät Dipl. Biologin Ursula Bauer. Wird trotzdem weiter gefüttert, kann der Rechtsanwalt eine Unterlassungsklage einreichen. Hilfreich ist hier, wenn es weitere Menschen gibt, die bezeugen können, dass regelmäßig Futter gereicht und die Katze vielleicht auch noch ins Haus geholt wird. Alles Handlungen, die eigentlich dem Halter vorbehalten sind. Im Falle der Klage muss sich der Nachbar einem gerichtlichen Verfahren stellen und wird, wenn alles gut geht, zur Unterlassung verurteilt. Wird diese ignoriert, droht ein Ordnungsgeld.

Es ist verständlich, dass Menschen das Bedürfnis haben, Tiere zu füttern. Das ist die einfachste und effektivste Methode, um Kontakt herzustellen, beliebt und interessant zu sein. Eine Katze durch Futter und Gastfreundschaft ihrem Besitzer abspenstig zu machen ist jedoch egoistisch und unfair. Das Argument „die will aber lieber bei uns sein“ gilt nicht. Denn natürlich findet der Minitiger einen Ort sehr anziehend, an dem es Futter und jede Menge Zuwendung gibt. Gerade wenn die eigenen Leute vielleicht nicht so viel Zeit haben, zum Beispiel, weil sie arbeiten gehen. „Wer verwöhnen möchte und Zeit hat, sich intensiv um ein Tier zu kümmern, sollte sich einen eigenen Stubentiger besorgen – am besten aus dem Tierheim“, so Ursula Bauer abschließend.

https://www.aktiontier.org/news-2652.atom Mein Kind wünscht sich ein Tier - aktion tier hat große Aufklärungskampagne gestartet 2020-08-04T14:47:38+02:00 2020-08-04T15:46:59+02:00 Gestern hat aktion tier seine neue Aufklärungskampagne „Mein Kind wünscht sich ein Tier“ gestartet. Ab sofort können Interessierte Informationen und unsere umfangreiche Kampagnenbroschüre bundesweit an allen aktion tier-Infoständen erhalten.

Hintergrund der Kampagne: Fast jedes Kind äußert irgendwann einmal den Wunsch nach einem eigenen Haustier. Besonders beliebt sind niedliche Fellknäuel wie Hunde und Katzen zum Kuscheln und Spielen. Bevor Eltern dem Betteln nachgeben, sollten sie sich allerdings bewusst sein, dass vor allem sie selbst in der Verantwortung stehen. Und zwar ein ganzes Tierleben lang.

Damit die Haustierhaltung nicht auf Kosten des Vierbeiners geht, müssen außerdem im Vorfeld viele Fragen geklärt werden. Zum Beispiel, was genau hinter dem Tierwunsch steckt. Ist es vielleicht nur der Gruppendruck, weil alle anderen einen Hund haben? Oder das Bedürfnis, mit der Rassekatze anzugeben? Entscheidend ist auch die Wahl des zukünftigen Familienmitgliedes. Denn ob Hund, Kaninchen oder Fisch – jedes Haustier hat als echtes Familienmitglied Anspruch auf tägliche Zuwendung, eine tiergerechte Unterbringung und liebevolle Pflege. Es muss außerdem zu den Lebensgewohnheiten, dem Platz und dem Geldbeutel der Besitzer passen.

Mit der neuen Kampagne „Mein Kind wünscht sich ein Tier“ möchte aktion tier Eltern von 4-14jährigen Kindern informieren und Anstöße zum Nachdenken geben. Damit am Ende die richtige Entscheidung getroffen und möglichst kein Haustier unüberlegt angeschafft und später dann ins Tierheim gebracht wird.

Weitere Informationen zu dieser Kampagne finden Sie auf unserer Homepage. Hier können Sie unser Hintergrundvideo einsehen sowie die Kampagnenbroschüre herunterladen.

https://www.aktiontier.org/news-2647.atom Wann trinkt mein Tier zu viel? 2020-07-30T15:48:32+02:00 2020-07-30T17:02:30+02:00 „Mein Hund trinkt so viel, ist das normal?“ Diese Frage hören viele Tierärzte mindestens einmal in der Woche, wenn nicht gar einmal am Tag. Die Antwort darauf kann nicht in einem Satz gegeben werden. Denn die Kardinalfrage des Tierarztes lautet: „Wie viel ist denn eigentlich viel?“

Hierbei müssen die meisten Tierbesitzer bereits passen. Doch ohne diese Angabe kann nicht beurteilt werden, ob sich die Trinkmenge des Vierbeiners im physiologischen Bereich befindet oder ob hier ein echtes Krankheitsbild vorliegt.

„Tierbesitzer, die das Gefühl haben, ihr Tier trinkt mehr als üblich, müssen zunächst die exakte Wassermenge ermitteln, die das Sorgenkind zu sich nimmt“, so Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Dies gelingt am besten, indem man morgens Wasser in einen Messbecher füllt und eine klar definierte Menge Wasser in den Wassernapf gibt. Am nächsten Morgen misst man erneut, was übrig ist und errechnet die Differenz.

„Hinzugerechnet werden muss allerdings auch die Menge an Flüssigkeit, die über das Futter aufgenommen wird“, ergänzt die Tierärztin. Nur so erhält man genaue Werte. Immerhin enthält Dosenfutter einen Flüssigkeitsanteil von 80%. Das bedeutet, der Wasseranteil einer 400g Dose liegt bei ganzen 320ml Wasser. Bei reiner Trockenfutterfütterung fällt dieser feuchte Anteil hingegen gänzlich weg.

„Am Messtag muss peinlich darauf geachtet werden, dass das Tier nicht aus Pfützen oder Bächen trinkt, denn das würde das Ergebnis natürlich verfälschen“, gibt die Veterinärin einen weiteren praktischen Tipp. Besonders das Trinkverhalten von Freigängerkatzen kann nur entsprechend beurteilt werden, wenn sie zumindest einen Tag im Haus gehalten werden.

Bei gängigen Temperaturen und durchschnittlicher Aktivität, kann als maximale Flüssigkeitsmenge, die noch im gesunden Bereich liegt, 100ml pro Kilogramm Körpergewicht angenommen werden. Ein 10kg schwerer Hund sollte also nicht mehr als einen Liter Wasser in 24 Stunden benötigen. Trinkt er mehr, sollte der Tierarzt aufgesucht werden.

https://www.aktiontier.org/news-2626.atom Pediküre durch Fische nicht ungefährlich 2020-07-13T09:56:00+02:00 2020-07-13T15:15:12+02:00 Endlich steht der wohlverdiente Urlaub an! Da gönnen sich Touristen gerne mal etwas Besonderes. Vor allem in südlichen Urlaubsländern steht eine Fußpflege durch kleine Helferlein ganz oben auf der Liste. Die müden Füße werden in Wasserbecken, die mit kleinen Fischchen besetzt sind, getunkt und los geht die Wohlfühlbehandlung.

Zum Einsatz kommen hierfür Schwärme der Rötlichen Saugbarbe, lateinisch Garra rufa. Die putzigen Tierchen nagen und zupfen an den Füßen, bevorzugt knabbern sie an stark verhornten Bereichen. Das Ergebnis sollen weiche und damit gepflegte Füße sein.

Italienische Wissenschaftler prüften nun, wie gesund die Fische eigentlich sind und ob mit eventueller Keimbelastung der Tiere auch Gesundheitsrisiken für die Menschen verbunden sind. Das Ergebnis war überraschend: Die Forscher entdeckten eine Vielzahl gruselig klingender und krankmachender Keime in unterschiedlichen Aquarien. Selbst Individuen aus einem frisch desinfizierten Becken waren keimbelastet. Und wie befürchtet - die meisten dieser Bakterien können auch den Menschen krank machen!

„Hinzu kommt, dass die Haltungsbedingungen der Fische und die hygienischen Zustände in diesen Kosmetiksalons fast immer als mangelhaft einzustufen sind“, erläutert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die Brisanz der Situation. Diese Umstände verschärfen die ohnehin kritische keimbelastete Ausgangslage zusätzlich. Sie führt dazu, dass die Fische gestresst und damit anfällig sind, was wiederum eine weitere Vermehrung der Krankheitserreger begünstigt.

„Tierfreunde sollten der Fische wegen und nicht zuletzt aus Eigenschutz auf diese zweifelhafte Art der Körperpflege verzichten“, rät die Veterinärin abschließend.

https://www.aktiontier.org/news-2621.atom Helfen Sie unseren Wildtieren jetzt mit Wasser! 2020-06-25T12:16:00+02:00 2020-06-25T13:17:47+02:00 Wasser ist lebenswichtig – auch für Tiere. Gerade jetzt, wo die Temperaturen wieder in Richtung 30 Grad klettern, können Sie mit einer Tränke im Garten oder auf dem Balkon vielen Lebewesen Gutes tun. Vor allem kleine Säugetiere und Vögel finden in unseren Städten immer weniger Möglichkeiten, ihren Durst zu löschen. Aber auch Insekten benötigen H2O. Wespen beispielsweise, die ihren Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung decken, verwenden das frische Nass zur Herstellung und zur Kühlung ihrer Cellulose-Nester.

Wenn Vögel schwitzen und mit geöffnetem Schnabel wie Hunde hecheln, sehnen sie sich nach einem erfrischenden und reinigenden Bad. Dann wird selbst die kleinste Tränke als Planschbecken genutzt. Da Vögel häufig beim Baden koten, sollten alle Wassergefäße täglich gereinigt werden. Natürlich auch, um die Eier oder Larven von Stechmücken zu beseitigen, deren Entwicklung im Wasser stattfindet. Achten Sie daher bei der Wahl der Behältnisse auf möglichst glatte und leicht zu säubernde Innenflächen. Außerdem muss man an sehr heißen Tagen das Wasser eventuell mehrmals erneuern, denn eine lauwarme, verschmutzte Brühe ist eher schädlich als hilfreich.

Ob man sich am Ende für eine reich verzierte Deko-Schale, einen einfachen Blumenuntersetzer aus glasiertem Ton oder eine alte Bratpfanne entscheidet, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Hauptsache, das Material ist winterfest, denn Vögel und Eichhörnchen haben auch in der kalten Jahreszeit Durst.

Soll das Vogelbad, beziehungsweise die Tränke auf dem Boden stehen, ist ein Platz unter einem hohen Baum mit wenig Unterbewuchs oder mindestens zwei Meter von einem Gebüsch entfernt, günstig. So bemerken die durstigen Tiere schnell, wenn sich ein potenzieller Feind nähert. Alternativ kann man ein Wassergefäß auch katzensicher aufhängen oder an einem Stiel befestigen. Damit keine Insekten im Wasser ertrinken, sollten Steine oder kleine Zweige als Ausstiegshilfen platziert werden.

https://www.aktiontier.org/news-2616.atom Wie man sich auf Tierweiden richtig verhält 2020-06-18T12:16:00+02:00 2020-07-06T11:47:35+02:00 Kaum sind die Grenzen nach Österreich wieder geöffnet, wird publik, dass mehrere deutsche Urlauber auf einer Weide in Tirol von Mutterkühen angegriffen und zum Teil verletzt wurden. Die Wanderer hatten die umzäunte Fläche betreten, obwohl Warnhinweise über die potenzielle Gefahr informierten, die von den Weidetieren ausgeht.

Wanderwege in den Bergen führen oft über Weideflächen mit Rindern, Pferden oder Schafen. Dass Menschen angegriffen werden, kommt immer mal wieder vor und gerade Kühe, die ihre Kälbchen beschützen, können nervös auf „Eindringlinge“ reagieren. Verletzungen oder gar Todesfälle sind jedoch die große Ausnahme. Vor allem Stadtmenschen sind mit Rindern, Pferden oder Ziegen nicht vertraut und können deren Verhalten daher auch nicht richtig deuten. Außerdem stehen zum Beispiel die meisten Rinder über die Hälfte des Jahres im vollautomatisierten Stall ohne intensiven Menschenkontakt. Wanderer dürfen daher nicht erwarten, dass diese Tiere während des sommerlichen Weidegangs auf der Alm plötzlich zum Schmusetier mutieren.

Wir sollten uns daran erinnern, dass die ersten Wanderer Viehtriebwege benutzt haben. Die Almtiere waren also zuerst da und die Nutzung der Bergwiesen als Weide hat die Voraussetzung geschafft, dass Wanderer überhaupt in diese zauberhafte Welt vordringen können. Wir sind also nur zu Gast auf der Alm und sollten uns immer entsprechend verhalten.

Hier einige Tipps von aktion tier für ein besseres Miteinander auf der Alm

Grundsätzliches

  • Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen.
  • Wenn Sie als Gruppe unterwegs sind, gehen Sie geschlossen über die Weide.
  • Verhalten Sie sich ruhig und ermahnen Sie auch Ihre Kinder, nicht zu schreien oder herumzutoben.
  • Durchqueren Sie die Alm ruhig aber zügig.
  • Bitte achten Sie immer auf Hinweistafeln an den Ein- und Ausgängen und halten Sie sich genau daran.

Umgang mit den Weidetieren

  • Das Vieh hat immer den Vortritt. Weichen Sie aus, wenn Ihnen Tiere auf dem Weg entgegenkommen oder sich darauf abgelegt haben.
  • Gehen Sie an einer Herde vorbei, anstatt sie zu durchquere und vermeiden Sie, ein Tier vom Rest der Gruppe zu trennen.
  • Weidetiere niemals aufschrecken oder hinter ihnen herlaufen und auch nie schlagen oder stoßen.
  • Wenn sich Tiere nähern, weichen Sie zügig zurück und reden Sie leise und beruhigen vor sich hin.
  • Vieh möglichst „links liegen lassen“, nicht direkt ansehen, nicht ansprechen.
  • Hunde versetzen Weidetiere häufig in Alarmbereitschaft und sind daher immer an der Leine zu führen. Erst wenn die Weidetiere Anstalten machen, den Vierbeiner anzugreifen, sollte man ihn von der Leine lassen, damit er die Flucht ergreifen kann.
  • Die Alm ist kein Streichelzoo! Also bitte nicht füttern und auf keinen Fall anfassen – auch und schon gar nicht die süßen Kälbchen und Fohlen.

Ausführliche, weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

https://www.aktiontier.org/news-2612.atom Hobbyhühnerhalter dürfen ab jetzt selbst impfen 2020-06-16T10:22:00+02:00 2020-06-16T12:57:19+02:00 Die wichtigste Information zuerst. Auch hobbymäßige Hühnerhalter müssen ihr Geflügel gegen die anzeigepflichtige atypische Geflügelpest - auch Newcastle Disease genannt - impfen! Unterlassen sie dies, wird der Umstand als Ordnungswidrigkeit geahndet und mit einem Bußgeld belegt.

Kommt es gar zu einem Ausbruch der Seuche, könnten sich auch Geflügelhalter, die nur wenige Tiere ihr Eigen nennen, mit hohen Regressansprüchen konfrontiert sehen, wenn sie der Impfpflicht nicht nachgekommen sind und ihnen ein Mitverschulden des Ausbruchs nachgewiesen werden kann. Derartige Forderungen können sich durchaus im 5- oder sogar 6-stelligen Rahmen bewegen!

Doch jetzt zur eigentlichen Neuerung: Bisher durfte nur ein Tierarzt die Impfung vornehmen. „Das hat es vor allem für Halter von wenigen Tieren kompliziert und teuer gemacht“, erläutert Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., die Problematik. „Somit war immer ein Hausbesuch durch den Tierarzt fällig oder man musste mit der Hühnerschar unter dem Arm die örtliche Praxis aufsuchen“, skizziert sie das bis dato notwendige Prozedere.

Das Intervall variiert je nach Impfschema, kann aber alle 6 Wochen betragen, also in sehr kurzen Abständen fällig sein. Damit ist jetzt Schluss. Zukünftig darf der Geflügelbesitzer den Impfstoff über den Tierarzt beziehen und ihn seinen Tieren selbst beispielsweise über das Trinkwasser verabreichen. „Voraussetzung ist allerdings, dass der Tierarzt den Bestand kennt, regelmäßig besucht und darüber hinaus dem Tierhalter genau erklärt, wie der Impfstoff zu verwenden ist“, erklärt die Veterinärin.

Bleibt zu hoffen, dass die Vereinfachung des Impfvorgangs dazu beiträgt, dass möglichst viele Tiere geschützt sind und somit Seuchenzüge wenigstens bei Hühnern keine Chance haben.

https://www.aktiontier.org/news-2602.atom Hände weg von Ästlingen! 2020-06-10T10:50:00+02:00 2020-06-10T11:42:48+02:00 Als Ästlinge werden Jungvögel bezeichnet, die so weit entwickelt und vollständig befiedert sind, dass sie das Nest verlassen können, um unter anderem das Fliegen und die eigenständige Futtersuche zu erlernen. Dabei werden sie von ihren Eltern begleitet und auch eine Zeitlang noch gefüttert. Vor allem junge Amseln, Elstern und Krähen, aber auch Spatzen und Meisen sind derzeit unterwegs. Oft können die Kleinen schon ein wenig fliegen oder hüpfen flink durch die Gegend.

Man findet sie überall, wo Vögel sind. Also nicht nur in Gärten, Parks und in der freien Landschaft, sondern auch mitten in der Stadt an zum Teil stark befahrenen Straßen. Da hockt dann so ein kleines Meisenkind am Bordstein und lässt sich meistens sogar einfach in die Hand nehmen. Ruhig sitzenbleiben und hoffen, dass man sie nicht sieht, ist ein typisches Ästlings-Verhalten. Die meisten Menschen denken, dass das Vögelchen bestimmt aus dem Nest gefallen ist und dringend Hilfe benötigt. Nimmt man sich jedoch ein wenig Zeit und beobachtet aus der Entfernung, wird man feststellen, dass irgendwann die Vogeleltern kommen, um ihren Nachwuchs zu füttern und zu führen. Das kann unter Umständen Stunden dauern, denn die Altvögel sind mit der Futtersuche schwer beschäftigt.

Wird solch ein Vogeljunges aus Unwissenheit mitgenommen, macht man es zur Waise. Und da die wenigen fachkundigen Institutionen, welche die zeitraubende und am Ende auch nur semioptimale Betreuung übernehmen könnten, komplett ausgelastet sind, wird man sich bald die Frage stellen müssen: wohin mit diesem unnötigerweise mitgenommenen Jungtier?

Bitte ersparen Sie sich selbst und den Ästlingen sinnlose Aktionen und retten Sie wirklich nur aus dem Nest gefallene, sehr junge und meist wenig befiederte Küken sowie offensichtlich verletzte Tiere. Auf der Straße sitzende Jungvögel kann man zum Beispiel vorsichtig in ein Gebüsch am Rand bringen. Keine Sorge – Vögel stören sich nicht an menschlichem Geruch. Aber bitte bringen Sie das Jungtier nicht zu weit weg. Die Altvögel müssen noch die Bettelrufe des Kleinen hören können. In jedem Fall lohnt sich vor einer vielleicht wenig hilfreichen Aktion der Anruf bei aktion tier oder einem anderen vogelkundlichen Verein.

Eine Ausnahme bilden hierbei übrigens Mauersegler, die immer Hilfe benötigen, wenn sie am Boden sitzen. Sie sind entweder total entkräftet, verletzt oder noch nicht flugfähig. Aufgrund ihrer speziellen Lebensweise fast ausschließlich in der Luft, gibt es bei dieser Vogelart auch keine Ästlings-Phase, denn Mauersegler können nicht auf Zweigen und Ästen sitzen und auch nur schwer auf dem Boden laufen.

https://www.aktiontier.org/news-2598.atom Außergewöhnliches Fell, aber oft unheilbar krank 2020-06-05T10:14:51+02:00 2020-06-09T21:49:10+02:00 Wer sehnt sich nicht danach, sich von anderen positiv abzuheben? "Schöner" zu sein als die Masse? Dieser Trend hat auch unsere Haustiere beziehungsweise deren Besitzer erreicht. Begehrt sind beispielsweise blauschwarz schimmernde Dobermänner oder silbrig glänzende Labradore. Doch leider bezahlen diese Schönheiten oft einen völlig unangemessenen Preis für ihre Andersartigkeit.

Sie leiden unter einer Erkrankung, die CDA (Colour Dilution Alopecia) oder auch Blue Dog Syndrom genannt wird. „Bei betroffenen Tieren ist die Pigmentierung der Haare gestört“, erklärt Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin bei aktion tier e.V. Hierdurch verändert sich die Fellfarbe. Die einzelnen Haare sind dabei schwächer und brechen schneller ab. Es kommt zum Fellverlust, in der Fachsprache Alopezie genannt.

Das Gemeine daran: Als Welpe sehen die Tiere wunderschön aus. Dann kommt das böse Erwachen. Erste kahle Stellen entstehen meist ab der Pubertät oder noch später. Hinzu können vermehrte Schuppenbildung und Entzündungen der Haut kommen. „Oft müssen diese mit Antibiotika behandelt werden, um sie in Schach zu halten“, berichtet die Tierärztin aus der Praxis. „Dann bessert sich das Krankheitsbild durch die Medikamente zwar kurzzeitig, eine echte Heilung gibt es aber nicht!“, erläutert sie bedauernd. Die Tiere sind lebenslang gezeichnet. Eine Ausnahme bildet hierbei der Weimaraner. Sein grausilbernes Fell ist in aller Regel auch im Alter dicht und weist keine Krankheitsanzeichen auf. Warum das so ist, ist noch nicht abschließend geklärt.

Verantwortungsvolle Züchter unterziehen ihre Zuchttiere einem Gentest vor der Verpaarung. Eine einfache Blutprobe reicht als Untersuchungsmaterial. So können sie sicherstellen, nur Elterntiere auszuwählen, deren Nachkommen keine Fehlfarben - so werden die Fellveränderungen nämlich von Fachleuten genannt – zeigen.

Echte Tierliebhaber nehmen besser Abstand vom Kauf eines Hundes, der mit einer derartigen Fellfarbe ausgestattet ist. Und geht die Tierliebe noch eine bisschen weiter, verzichtet man gänzlich auf den Gang zum Züchter und besucht auf der Ausschau nach einem Vierbeiner lieber die Tierheime in der Umgebung.