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         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>aktion tier – Menschen für Tiere e.V.</title><link>https://www.aktiontier.org/</link><description>Tierschutz fängt im Kopf an, nicht im Tierheim. Deswegen setzt aktion tier e.V. seit Jahrzehnten auf präventiven Tierschutz.</description><language>de-DE</language><copyright>aktion tier – Menschen für Tiere e.V.</copyright><pubDate>Mon, 13 Jul 2026 17:02:13 +0200</pubDate><lastBuildDate>Mon, 13 Jul 2026 17:02:13 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://www.aktiontier.org/rss.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>aktion tier – Menschen für Tiere e.V.</generator><item><guid isPermaLink="false">news-5197</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:52:08 +0200</pubDate><title>Aufklärungsteams vor Ort</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/aufklaerungsteams-vor-ort</link><description>In ganz Deutschland stellen unsere Kollegen an den aktion tier-Infoständen die vielfältige Arbeit unseres Vereins vor. Eines dieser Projekte ist das aktion tier-Igelzentrum in Niedersachsen, das kürzlich Besuch vom gesamten Team aus Norddeutschland bekam.</description><content:encoded>
                        	In ganz Deutschland stellen unsere Kollegen an den aktion tier-Infoständen die vielfältige Arbeit unseres Vereins vor. Eines dieser Projekte ist das aktion tier-Igelzentrum in Niedersachsen, das kürzlich Besuch vom gesamten Team aus Norddeutschland bekam.
                        	<![CDATA[<p>Vor Ort konnten sich unsere Kollegen ein genaues Bild von der fachkundigen Arbeit mit verletzten und geschwächten Igeln machen. Nach einem informativen Einblick in die Igelkunde durch Tierärztin Dr. Karolin Schütte folgte eine Führung durch die Igelstation.</p>]]></content:encoded><category>Aufklärungsarbeit</category><category>Igelschutz</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5196</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:39:43 +0200</pubDate><title>Sichere Entwurmung an Futterplätzen</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/sichere-entwurmung-an-futterplaetzen</link><description>Freilebende Katzen haben ihren eigenen Kopf. Viele lassen sich nicht einmal anfassen. Somit fällt in der Regel fast jede medizinische Behandlung flach. Außer man fängt die Wildlinge ein und legt sie mit Medikamenten schlafen. Doch was ist, wenn es sich um eine ganz einfache aber absolut notwendige routinemäßige Behandlung wie beispielsweise eine Entwurmung handelt?</description><content:encoded>
                        	Freilebende Katzen haben ihren eigenen Kopf. Viele lassen sich nicht einmal anfassen. Somit fällt in der Regel fast jede medizinische Behandlung flach. Außer man fängt die Wildlinge ein und legt sie mit Medikamenten schlafen. Doch was ist, wenn es sich um eine ganz einfache aber absolut notwendige routinemäßige Behandlung wie beispielsweise eine Entwurmung handelt?
                        	<![CDATA[<p>Eine Narkose wäre hier absolut unverhältnismäßig. Doch leider ist gerade diese Maßnahme von Zeit zu Zeit unerlässlich. Denn im Freien lebende Katzen fangen sich immer wieder Würmer ein, das ist eigentlich unvermeidlich. Manche dieser Wurmarten sind harmlos, andere sehr gefährlich, und das nicht nur für Katzen. Auch für den Menschen und andere Haustiere stellen verwurmte Katzen ein Risiko dar. Kreuzen sich also die Wege von Zwei- und Vierbeinern beispielsweise auf Reitställen und Bauernhöfen, wird eine Wurmbehandlung umso dringlicher. Doch wie stellt man das an, wenn der Patient nicht mitspielt?</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Hauskatzen</category><category>Ratgeber Tiermedizin</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5195</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:26:27 +0200</pubDate><title>Tiere in der Hitze</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/tiere-in-der-hitze</link><description>Sommer, Hitze, Badespaß – wir freuen uns über jeden heißen Sommertag! Doch Tiere leiden oft unter den hohen Temperaturen. Im Gegensatz zu uns Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nämlich nicht durch Schwitzen regulieren! Damit auch die Tiere sich im Sommer wohl fühlen, kannst du mit diesen-Tipps ganz leicht Hilfestellung geben.</description><content:encoded>
                        	Sommer, Hitze, Badespaß – wir freuen uns über jeden heißen Sommertag! Doch Tiere leiden oft unter den hohen Temperaturen. Im Gegensatz zu uns Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nämlich nicht durch Schwitzen regulieren! Damit auch die Tiere sich im Sommer wohl fühlen, kannst du mit diesen-Tipps ganz leicht Hilfestellung geben.
                        	<![CDATA[]]></content:encoded><category>Sommer</category><category>Reise und Urlaub</category><category>aktion tier Junior</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5194</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 10:05:31 +0200</pubDate><title>Tierschutz-Tipps für den Sommer!</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/tierschutz-tipps-fuer-den-sommer</link><description>Der Sommer steht vor der Tür! Damit die warme Jahreszeit nicht nur für euch, sondern auch für die Tiere zu einer schönen und angenehmen Zeit wird, haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt. So könnt ihr mithelfen, dass sich auch unsere tierischen Mitbewohner im Sommer wohlfühlen.</description><content:encoded>
                        	Der Sommer steht vor der Tür! Damit die warme Jahreszeit nicht nur für euch, sondern auch für die Tiere zu einer schönen und angenehmen Zeit wird, haben wir einige Tipps für euch zusammengestellt. So könnt ihr mithelfen, dass sich auch unsere tierischen Mitbewohner im Sommer wohlfühlen.
                        	<![CDATA[<h2>Dein eigenes Haustier – mitnehmen oder zuhause lassen?</h2><p>Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Co. wollen ebenso wie die meisten Katzen ungern auf Reisen gehen. Wenn ihr also in den Urlaub fahrt, lasst sie lieber Zuhause, aber natürlich nicht allein! Es ist wichtig, dass ihr rechtzeitig vor dem Urlaub gemeinsam darüber nachdenkt, wer sich um euren Liebling kümmert. Einen Hund hingegen kann man gut mitnehmen – er freut sich, wenn er bei seinen Bezugspersonen sein darf. Worauf ihr beim Verreisen mit dem Hund alles achten müsst, könnt ihr hier nachlesen.</p>]]></content:encoded><category>Reise und Urlaub</category><category>aktion tier Junior</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5192</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:23:05 +0200</pubDate><title>Hunde sind farbenblind – Hundemythen aufgeklärt</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/hunde-sind-farbenblind-hundemythen-aufgeklaert</link><description>Dies ist eine Aussage, die man immer wieder hört, und viele Menschen sind der festen Überzeugung, dass das stimmt. Doch ist dem so? Sehen Hunde unsere schöne bunte Welt nur in schwarz-weiß?</description><content:encoded>
                        	Dies ist eine Aussage, die man immer wieder hört, und viele Menschen sind der festen Überzeugung, dass das stimmt. Doch ist dem so? Sehen Hunde unsere schöne bunte Welt nur in schwarz-weiß?
                        	<![CDATA[<p>Nein. So einfach ist es nicht. Der Irrtum beginnt schon bei den Begrifflichkeiten. In der Humanmedizin bedeutet „Farbenblindheit“ (Achromasie) das vollständige Fehlen von Farbwahrnehmung. Menschen, die unter Achromasie leiden, können also tatsächlich nur schwarzweiß und Grautöne erkennen. Das trifft auf Hunde aber nicht zu, denn dass Hunde Farben sehen können, ist wissenschaftlich belegt. Bereits in den 1980erund 1990er-Jahren zeigten Studien des Neurowissenschaftlers Jay Neitz, dass Hunde gezielt Farben unterscheiden können, solange diese in ihrem wahrnehmbaren Spektrum liegen. Doch was ist das wahrnehmbare Sehspektrum eines Hundes und wie unterscheidet sich dieses von dem des Menschen?</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Haushunde</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5191</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2026 09:05:27 +0200</pubDate><title>Licht am Ende des Tunnels – FIP ist kein Todesurteil mehr</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/licht-am-ende-des-tunnels-fip-ist-kein-todesurteil-mehr</link><description>Bis vor Kurzem galt sie als unheilbar: die feline infektiöse Peritonitis (FIP), eine Viruserkrankung, die vor allem junge Katzen traf. Innerhalb weniger Wochen ging es den Tieren rapide schlechter, sie stellten das Fressen ein, und keine Therapie schlug an. Nicht mal eine eindeutige Diagnose konnte geäußert werden, denn diese zu stellen, ist bei FIP gar nicht so leicht. </description><content:encoded>
                        	Bis vor Kurzem galt sie als unheilbar: die feline infektiöse Peritonitis (FIP), eine Viruserkrankung, die vor allem junge Katzen traf. Innerhalb weniger Wochen ging es den Tieren rapide schlechter, sie stellten das Fressen ein, und keine Therapie schlug an. Nicht mal eine eindeutige Diagnose konnte geäußert werden, denn diese zu stellen, ist bei FIP gar nicht so leicht. 
                        	<![CDATA[<p>Das Ende dieses Trauerspiels besiegelte der Tod. Eigentlich fast immer. Eine Heilungschance gab es bis dato nicht. Doch nun zieht am Horizont ein Hoffnungsschimmer auf, die Fallberichte überlebender und genesener Katzen mehren sich. Endlich scheint es ein Mittel zu geben, das dem Virus Einhalt gebietet. Der Haken daran: In Deutschland ist das Präparat (noch) nicht zugelassen. Der Tierarzt kann und darf es nicht verabreichen.</p><p>Doch beginnen wir von vorne. Das Wesen der FIP-Erkrankung ist etwas kompliziert. Das Tier infiziert sich mit zunächst harmlosen Viren, die von anderen Katzen ausgeschieden wurden. Es handelt sich um Corona-Viren, die aber – und das soll hier in aller Deutlichkeit betont werden – nichts, aber auch rein gar nichts, mit den Viren zu tun haben, die unsere Gesellschaft vor einigen Jahren in Atem hielten. Lediglich aufgrund seines Aufbaus wird das Coronavirus der Katzen den Coronaviren im Allgemeinen zugerechnet und deshalb auch so benannt. Das Virus wird über den Nasen-Rachen-Raum der Katze aufgenommen und gelangt von dort in den Dünndarm. Hier vermehrt es sich und wird wiederum mit dem Kot ausgeschieden. Auf diese Weise werden weitere Katzen infiziert. Je mehr Stubentiger auf engem Raum zusammenleben und je wechselhafter sich die Tiergruppenzusammensetzung gestaltet, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung. Deshalb sind Katzen in Mehrkatzenhaushalten, Tierheimen oder Pensionen besonders gefährdet. Darüber hinaus behält der Erreger bis zu sieben Wochen auf bestimmten Oberflächen seine Fähigkeit, ein Tier zu infizieren. Das heißt, ist er einmal in einen Bestand hineingeraten, bekommt man ihn nur sehr schwer wieder eliminiert.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Hauskatzen</category><category>Ratgeber Tiermedizin</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5190</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 19:01:51 +0200</pubDate><title>Tierleid für den Weltmarkt – Wie Deutschlands Exporte Tiere und lokale Märkte belasten</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/tierleid-fuer-den-weltmarkt-wie-deutschlands-exporte-tiere-und-lokale-maerkte-belasten</link><description>Deutschland gilt als Agrarland mit starker Exportorientierung. Jährlich verlassen große Mengen tierischer Produkte unser Land, vor allem Schweinefleisch und Milchpulver. Auch die Europäische Union spielt auf dem Weltmarkt eine zentrale Rolle. Hinter diesen Exportzahlen stehen Millionen Tiere, die gezüchtet, gemästet und getötet werden. </description><content:encoded>
                        	Deutschland gilt als Agrarland mit starker Exportorientierung. Jährlich verlassen große Mengen tierischer Produkte unser Land, vor allem Schweinefleisch und Milchpulver. Auch die Europäische Union spielt auf dem Weltmarkt eine zentrale Rolle. Hinter diesen Exportzahlen stehen Millionen Tiere, die gezüchtet, gemästet und getötet werden. 
                        	<![CDATA[<p>Ihr Leid bleibt für viele Verbraucher unsichtbar. Besonders deutlich wird das am Beispiel von Deutschland. Über Jahre hinweg gehörte das Land zu den größten Schweinefleisch-Exporteuren weltweit. Mit über 1,2 Millionen Tonnen ist Schweinefleisch immer noch das Hauptexporterzeugnis. Ein erheblicher Teil der Produktion geht in Länder außerhalb der EU. Zwar sind die aktuellen Zahlen insgesamt rückläufig, der Export in Drittstaaten jedoch steigt. Möglich ist das nur durch eine hochintensive Tierhaltung – die industrielle Massentierhaltung. Schweine leben hier oft auf engstem Raum, ohne Beschäftigung und mit wenig Bewegung. Ihre natürlichen Bedürfnisse wie Wühlen, Erkundung oder Sozialkontakt in stabilen Gruppen können sie in der Regel kaum bis gar nicht ausleben. Rücksicht wird hierauf nicht genommen.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Massentierhaltung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5189</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:43:22 +0200</pubDate><title>Wenn Zuchtmethoden Schmerz zum System machen – Augenstielablation bei Garnelen</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/wenn-zuchtmethoden-schmerz-zum-system-machen-augenstielablation-bei-garnelen</link><description>Garnelen galten einst als Delikatesse, heute gehören sie für viele Menschen ganz selbstverständlich auf den Teller. Der Verbrauch ist hoch, auch in Deutschland werden jedes Jahr enorme Mengen importiert und verzehrt. Der jährliche Konsum in Deutschland liegt bei ca. 2,5 Milliarden Garnelen, über 90 % werden aus Indien, Südostasien und Südamerika importiert. </description><content:encoded>
                        	Garnelen galten einst als Delikatesse, heute gehören sie für viele Menschen ganz selbstverständlich auf den Teller. Der Verbrauch ist hoch, auch in Deutschland werden jedes Jahr enorme Mengen importiert und verzehrt. Der jährliche Konsum in Deutschland liegt bei ca. 2,5 Milliarden Garnelen, über 90 % werden aus Indien, Südostasien und Südamerika importiert. 
                        	<![CDATA[<p>Kaum jemand weiß, dass in der intensiven Aquakultur häufig eine Praxis zum Einsatz kommt, die aus Tierschutzsicht hoch problematisch ist: die sogenannte Augenstielablation. Dabei werden weiblichen Garnelen ein oder beide Augenstiele entfernt. Hintergrund ist ein hormoneller Mechanismus. In den Augenstielen wird ein Hormon gebildet, das die Reifung der Eierstöcke hemmt. Wird diese Struktur entfernt, setzt die Eientwicklung innerhalb weniger Tage ein. Die Tiere laichen früher und teilweise auch häufiger. Für Zuchtbetriebe bedeutet das eine schnellere und besser planbare Produktion. Doch der Eingriff hat erhebliche Folgen. Die Augenstiele sind nicht nur hormonelle Schaltstellen. Sie enthalten wichtige Sinnesorgane für Lichtwahrnehmung und Orientierung. Die Entfernung bedeutet einen massiven Eingriff in den Organismus. Die schmerzhafte Prozedur wird in der Regel ohne Betäubung durchgeführt. Tierschützende, Fachleute und Wissenschaftler stufen sie als gravierendes Tierwohlproblem ein.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Nachhaltig leben und einkaufen</category><category>Aquakulturen</category><category>Massentierhaltung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5188</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:22:43 +0200</pubDate><title>Im Namen der Tradition – Wo Kultur an ihre Grenzen stößt</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/im-namen-der-tradition-wo-kultur-an-ihre-grenzen-stoesst</link><description>Traditionen stiften Identität, geben Halt und verbinden Menschen über Generationen hinweg. Feste, Rituale und Bräuche erzählen von Herkunft, Glauben und Gemeinschaft. Doch nicht jede überlieferte Praxis bleibt unproblematisch, wenn sie in die Gegenwart getragen wird. Besonders dort, wo Tiere Teil von Ritualen oder Wettkämpfen sind, stellt sich die Frage, wie viel Leid im Namen der Tradition akzeptabel sein darf.</description><content:encoded>
                        	Traditionen stiften Identität, geben Halt und verbinden Menschen über Generationen hinweg. Feste, Rituale und Bräuche erzählen von Herkunft, Glauben und Gemeinschaft. Doch nicht jede überlieferte Praxis bleibt unproblematisch, wenn sie in die Gegenwart getragen wird. Besonders dort, wo Tiere Teil von Ritualen oder Wettkämpfen sind, stellt sich die Frage, wie viel Leid im Namen der Tradition akzeptabel sein darf.
                        	<![CDATA[<p>In vielen Regionen der Welt gehören Tieropfer bis heute zu religiösen oder kulturellen Festen. In Teilen Asiens, Afrikas oder Südamerikas werden Ziegen, Rinder oder Geflügel öffentlich getötet, um Götter zu ehren oder Schutz und Wohlstand zu erbitten. Für die Tiere bedeutet dies Angst, Stress und vor allem den rücksichtslosen Tod. Auch in Europa existieren Bräuche, bei denen Tiere gequält werden. Beim bekannten Stierlauf in Pamplona werden Stiere durch enge Gassen gejagt, unter Lärm, Gedränge und großer Panik. Was als Mutprobe oder Spektakel gilt, endet für die Tiere später meist tödlich. Auch der klassische Stierkampf steht seit langem in der Kritik. Dabei werden Stiere über längere Zeit gezielt geschwächt, verletzt und schließlich getötet, während das Publikum das Geschehen verfolgt und bejubelt. Für die Tiere bedeutet dies Angst, Schmerzen und einen langsamen Tod zur Unterhaltung. In den vergangenen Jahren ist der Widerstand gegen diese Praxis deutlich gewachsen. In einigen Regionen wurden Stierkämpfe bereits eingeschränkt oder verboten. So sind sie etwa in Katalonien untersagt, und auch in Teilen Südamerikas wurden Verbote oder strengere Auflagen eingeführt. Dennoch erfreuen sich Stierkämpfe in anderen Regionen weiterhin großer Beliebtheit und gelten für viele als kulturelles Ereignis. Kritiker weisen darauf hin, dass Popularität kein Maßstab für moralische Vertretbarkeit sein kann. Solange Tiere für Schauzwecke leiden und sterben müssen, bleibt der Stierkampf ein Symbol für den Konflikt zwischen überlieferten Bräuchen und einem modernen Verständnis von Mitgefühl und Tierschutz.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Reise und Urlaub</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5187</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 18:02:11 +0200</pubDate><title>Trächtige Eichhörnchendame gerettet</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/traechtige-eichhoernchendame-gerettet</link><description>Ende Februar wurde ein Eichhörnchen zu uns in die Dienststelle der Tierrettung München gebracht. Der Finder hatte das Tier zuvor aus einer misslichen Lage auf einem Balkon im dritten Stock befreit. Dort hatte sich das Eichhörnchen in einem Netz verfangen und konnte sich nicht selbst daraus befreien. </description><content:encoded>
                        	Ende Februar wurde ein Eichhörnchen zu uns in die Dienststelle der Tierrettung München gebracht. Der Finder hatte das Tier zuvor aus einer misslichen Lage auf einem Balkon im dritten Stock befreit. Dort hatte sich das Eichhörnchen in einem Netz verfangen und konnte sich nicht selbst daraus befreien. 
                        	<![CDATA[<p>Glücklicherweise half der Finder und konnte mit Geduld und Vorsicht das Tier aus der größten Verstrickung befreien und nach telefonischer Absprache zu uns in die Dienststelle bringen. Schnell wurde klar, dass der Vorfall dem kleinen Wildtier deutlich zugesetzt hatte. Bei der Ankunft zeigten sich klare Spuren der Einschnürungen. Auch im Bereich des Halses hatten sich Fäden verfangen, was zu einer zeitweisen Sauerstoffunterversorgung geführt hatte. Die Schleimhäute waren zyanotisch, also bläulich verfärbt. Mehrere Gliedmaßen waren eingeschnürt. Einige Netzfäden mussten vor Ort noch vorsichtig entfernt werden. Das Tier wirkte erschöpft, zugleich aber sehr wehrhaft. Wildtiere geraten unter Stress schnell in einen kritischen Zustand, daher durfte sich das Eichhörnchen nach einer kurzen Erstuntersuchung zunächst in einer warmen, ruhigen Umgebung erholen. Erst nachdem der erste Schock abgeklungen war, begann eine ausführliche Untersuchung.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Eichhörnchenschutz</category><category>Tierrettung München</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5185</guid><pubDate>Wed, 10 Jun 2026 12:05:29 +0200</pubDate><title>Alarmstufe Rot!</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/alarmstufe-rot</link><description>Im Jahr 2025 wurden rund 50 Eichhörnchen aufgenommen – viele davon in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen. Mehrfach mussten Tiere vor Ort eingefangen werden, um sie aus akuten Gefahrenlagen zu retten oder medizinisch zu versorgen. Die langjährige Erfahrung zeigt dabei einen deutlichen Negativtrend: Im Vergleich zu früheren Jahren wirken die Bestände zunehmend geschwächt, und viele Stationen teilen die Einschätzung, dass die Tiere an den Beginn eines ernsthaften Rückgangs geraten sind. </description><content:encoded>
                        	Im Jahr 2025 wurden rund 50 Eichhörnchen aufgenommen – viele davon in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen. Mehrfach mussten Tiere vor Ort eingefangen werden, um sie aus akuten Gefahrenlagen zu retten oder medizinisch zu versorgen. Die langjährige Erfahrung zeigt dabei einen deutlichen Negativtrend: Im Vergleich zu früheren Jahren wirken die Bestände zunehmend geschwächt, und viele Stationen teilen die Einschätzung, dass die Tiere an den Beginn eines ernsthaften Rückgangs geraten sind. 
                        	<![CDATA[<p>Als Ursachen gelten vor allem Klimaveränderungen sowie die fortschreitende Zerstörung und Bebauung naturnaher Lebensräume. Parallel dazu häufen sich Meldungen von Naturfreunden, die berichten, dass verwilderte Grundstücke und Grünflächen gerodet werden, ohne vorher zu prüfen, ob geschützte Arten wie Fledermäuse, Igel, Eichhörnchen oder bestimmte Vogelarten betroffen sind. Hier versucht das Team, schnell zu beraten und zu unterstützen – ein Problem, das sich bereits 2025 deutlich zeigte.&nbsp;</p><p>Auch während des Jahres waren viele Tiere in einem extrem schlechten Zustand. Sie litten unter schweren Durchfallerkrankungen, Endo- und Ektoparasiten sowie allgemeiner Schwäche. Die Behandlung solcher Fälle ist zeit- und kostenintensiv und erfordert lange Pflegephasen. Dennoch konnten zahlreiche Tiere erfolgreich rehabilitiert und wieder ausgewildert werden. Auch die jüngeren Wintergäste, die nicht mehr rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit in die Freiheit entlassen werden konnten, entwickeln sich in der Voliere gut und sollen im Frühjahr in die Auswilderungsvoliere umziehen.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Eichhörnchenschutz</category><category>aktion tier Eichhörnchenhilfe</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5183</guid><pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:55:13 +0200</pubDate><title>Explosionshähnchen – Verbraucher – aufgepasst!</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/explosionshaehnchen-verbraucher-aufgepasst</link><description>Hähnchenfleisch gilt als günstiges Massenprodukt. In Supermärkten liegen Brustfilets und Schenkel zu niedrigsten Preisen aus. Sie sind auf den Kilopreis gerechnet billiger als Obst, Toastbrot, Kaugummi und vieles mehr. Die allermeisten Masthähnchen stammen aus industriellen Hochleistungszuchten. Diese Tiere sind auf extrem schnelles Wachstum programmiert. </description><content:encoded>
                        	Hähnchenfleisch gilt als günstiges Massenprodukt. In Supermärkten liegen Brustfilets und Schenkel zu niedrigsten Preisen aus. Sie sind auf den Kilopreis gerechnet billiger als Obst, Toastbrot, Kaugummi und vieles mehr. Die allermeisten Masthähnchen stammen aus industriellen Hochleistungszuchten. Diese Tiere sind auf extrem schnelles Wachstum programmiert. 
                        	<![CDATA[<p>Bereits nach vier bis sechs Wochen erreichen sie ihr Schlachtgewicht. Viele Hähnchen werden nicht einmal einen Monat alt. Zum Vergleich: Früher dauerte es deutlich länger, bis ein Huhn ausgewachsen war. Das rasante Wachstum hat gravierende Folgen. Die Muskeln, vor allem die begehrte Brustmuskulatur, wachsen schneller als Knochen und innere Organe. Das Skelett kann das hohe Körpergewicht oft nicht mehr tragen. Viele Tiere entwickeln schmerzhafte Fehlstellungen der Beine. Sie laufen unsicher, hinken oder können sich kaum noch fortbewegen. Manche brechen unter ihrem eigenen Gewicht zusammen. Sie verdursten, weil sie den Weg zur Tränke nicht mehr bewältigen können. Auch Herz und Lunge geraten an ihre Grenzen. Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Nicht selten kommt es zu Atemnot oder HerzKreislauf-Problemen. Ein Teil der Tiere stirbt noch im Stall, bevor der Schlachttermin erreicht ist. Diese Verluste werden in der Branche als wirtschaftliches Risiko einkalkuliert, die sogenannte „Verlustrate“ in der Hähnchenzucht beträgt ca. 5-7 %. Bei Besatzgrößen von oft mehreren Zehntausend Tieren pro Halle sind das einige Tausend Tiere, die in großen Müllcontainern vor den Hallen entsorgt werden oder einfach zwischen ihren Artgenossen liegen bleiben. Fachleute sprechen bei diesen Zuchtlinien von sogenannten „Schnellwachsenden“.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Haushühner</category><category>Massentierhaltung</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5182</guid><pubDate>Tue, 09 Jun 2026 17:27:34 +0200</pubDate><title>Zyklus, Hormone und Verhalten kompakt erklärt – Die Hündin – das unbekannte Wesen</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/zyklus-hormone-und-verhalten-kompakt-erklaert-die-huendin-das-unbekannte-wesen</link><description>Viele Fragen rund um die Hündin lassen Tierärzte innerlich aufhorchen – nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie enorm beratungsintensiv sind: Wann und wie oft wird meine Hündin läufig? Wie lange dauert das? Sollte ich kastrieren lassen? Wird sie danach dicker? Verändert sich ihr Wesen? Für Tierhalter sind das zentrale Informationen. </description><content:encoded>
                        	Viele Fragen rund um die Hündin lassen Tierärzte innerlich aufhorchen – nicht, weil sie unwichtig wären, sondern weil sie enorm beratungsintensiv sind: Wann und wie oft wird meine Hündin läufig? Wie lange dauert das? Sollte ich kastrieren lassen? Wird sie danach dicker? Verändert sich ihr Wesen? Für Tierhalter sind das zentrale Informationen. 
                        	<![CDATA[<p>Doch eine fundierte, verständliche Erklärung braucht Zeit – mehr, als in einer vollen Sprechstunde meist zur Verfügung steht. Das Thema ist schlicht zu umfangreich, um es „mal eben“ abzuhandeln. Hier deshalb die wichtigsten Fakten rund um die Hundedame in kompakter Form. Wenn eine Hündin geschlechtsreif wird, erkennt man das am Auftreten der ersten Läufigkeit. Bei kleinwüchsigen Hunden ist das mit etwa einem Jahr der Fall. Große Hündinnen benötigen dazu länger. Um den ersten Geburtstag herum ist bei ihnen mit der ersten Hitze zu rechnen. Hündinnen, die in den ersten Lebensmonaten schlecht ernährt wurden oder krank waren, können ebenfalls verzögert läufig werden. Normalerweise beträgt der Abstand zwischen zwei Läufigkeiten etwa sechs Monate. Es gibt jedoch immense rassespezifische Unterschiede. Hundevertreter kleiner Rassen können sogar alle drei Monate läufig werden, große Hündinnen dahingegen unter Umständen nur einmal im Jahr. Jede einzelne Hündin für sich hat jedoch konstante Intervalle.</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Haushunde</category><category>Ratgeber Tiermedizin</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5148</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 10:30:21 +0200</pubDate><title>Fundtier Straßenkatze</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/fundtier-strassenkatze</link><description>Die Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher hat im Februar 2026 in einem Schreiben an kommunale Spitzenverbände klargestellt, dass freilebende Straßenkatzen als Fundtiere gelten. Diese Erkenntnis ist weder neu noch wird sich dadurch viel ändern.</description><content:encoded>
                        	Die Bundestierschutzbeauftragte Silvia Breher hat im Februar 2026 in einem Schreiben an kommunale Spitzenverbände klargestellt, dass freilebende Straßenkatzen als Fundtiere gelten. Diese Erkenntnis ist weder neu noch wird sich dadurch viel ändern.
                        	<![CDATA[<p class="text-justify">Straßenkatzen sind ehemalige Hauskatzen, die entweder ausgesetzt oder entlaufen und dann verwildert sind. Rechtlich bleibt die Person Eigentümer, die die Katze gehalten hat. Das Aussetzen eines Tieres oder das Unterlassen der Suche nach einem entlaufenen Tier ist nach dem Tierschutzgesetz verboten und führt nicht dazu, dass das Eigentum endet. Nach § 134 Bürgerliches Gesetzbuch kann Eigentum nicht durch ein rechtswidriges Verhalten aufgegeben werden. Auch Katzen, die auf der Straße geboren werden, gelten rechtlich nicht als Wildtiere, sondern weiterhin als Haustiere. Das Eigentum an diesen Jungtieren geht gemäß § 935 Bürgerliches Gesetzbuch auf die Eigentümer der Elterntiere über.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Hauskatzen</category><category>Projekt Kitty</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-5147</guid><pubDate>Fri, 08 May 2026 09:44:05 +0200</pubDate><title>Eichenprozessionsspinner – Baumschädling mit Nebenwirkungen</title><link>https://www.aktiontier.org/artikel/eichenprozessionsspinner-baumschaedling-mit-nebenwirkungen</link><description>Ab Anfang Mai sorgen die Larven des bei uns heimischen Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) wieder regelmäßig für Schlagzeilen. Vor allem aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefahr für Mensch. </description><content:encoded>
                        	Ab Anfang Mai sorgen die Larven des bei uns heimischen Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) wieder regelmäßig für Schlagzeilen. Vor allem aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefahr für Mensch. 
                        	<![CDATA[]]></content:encoded><category>Aktuelles</category><category>Frühling</category><category>Insekten, Spinnentiere und Schnecken</category></item></channel></rss>
