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4 Tipps für den tierfreundlichen Weihnachtsmarktbesuch

Mit ein paar Tipps kann man den eigenen Weihnachtsmarktbesuch tierfreundlich gestalten. Foto: Gellinger / CC0 1.0 Universell CC0 1.0

Für viele Menschen ist der Weihnachtsmarktbesuch ein Highlight im Advent. Karusselle, Würstchenbuden und Handwerkskunst locken die Menschen trotz kalter Temperaturen hinaus ins Freie. Doch selten wird auf Weihnachtsmärkten auch an das Thema Tierschutz gedacht: Deswegen geben wir Ihnen hier vier Tipps, wie Sie Ihren Weihnachtsmarktbesuch tierfreundlich gestalten können!

Tipp 1: Zeigen Sie Pelz die kalte Schulter!

Auf dem Weihnachtsmarkt bummeln und nach Geschenken für die Lieben schauen, das macht jeder gern. Allerdings sollte man Pelzmäntel und alle Produkte, die Pelzapplikationen haben, wie z. B. Mützen oder Handyhüllen, nicht kaufen und somit die Tierquälerei nicht fördern! Auf riesigen Zuchtfarmen werden hunderttausende Tiere in enge Käfige gesperrt, um ihnen das Fell abzuziehen. Wir empfehlen aus Tierschutzgründen, auf Pelzprodukte zu verzichten und stattdessen pelzfreie Alternativen zu erwerben.

Tipp 2: Vegetarisch essen!

Auf jedem Weihnachtsmarkt gibt es Leckeres zu essen, allerdings stammt das Fleisch, das auf den Märkten angeboten wird, meist aus der Massentierhaltung. Um diese Tierquälerei nicht zu unterstützen, empfehlen wir Ihnen, dieses Jahr mal eine vegetarische oder vegane Alternative auszuprobieren. Das „Veggie“-Angebot ist auf jedem Weihnachtsmarkt vorhanden, und die Tiere werden es Ihnen danken. Übrigens, die Zahl der Vegetarier steigt stetig an. In Deutschland leben bereits 7 Millionen (und ca. 800.000 Menschen leben vegan).

Tipp 3: Hunde zu Hause lassen!

Auf den Weihnachtsmärkten, gerade in den großen Städten wie Berlin und München, tummeln sich tausende Menschen, es ist eng und viele Eindrücke wirken auf die Besucher ein. Für Hunde kann das noch viel schlimmer sein, und der geliebte Vierbeiner wird unter Umständen unnötigem Stress ausgesetzt, da nicht jeder Hund den Rummel so „gut“ wegsteckt. Jeder Hundebesitzer muss selbst entscheiden, wie sinnvoll ein gemeinsamer Besuch ist. Aus Tierschutzgründen raten wir aber eher davon ab, den Hund „mitzuschleppen“. Wir empfehlen lieber einen gemeinsamen, stressfreien Spaziergang im Wald, denn das macht Mensch und Tier glücklich.

Tipp 4: Ponyreiten meiden!

Inmitten des Trubels und Gedränges eines Weihnachtsmarktes wird immer wieder als „Highlight“ Ponyreiten für Kinder angeboten. In kleinen Rondellen stehen dann abgestumpft wirkende Ponys mit hängenden Köpfen und warten darauf, mit ihren kleinen Reitern auf dem Rücken immer wieder die gleichen öden Runden zu drehen. „Für uns ist dieses Ponyreiten auf Weihnachtsmärkten Tierquälerei“, sagt Ursula Bauer von aktion tier-Berlin, „Die Tiere müssen in einem stressigen, lauten Umfeld eine harte, monotone Arbeit verrichten. Sie laufen häufig nur in einer Richtung auf einer mit Sägemehl nur dünn überstreuten Asphaltdecke. Wir appellieren daher verstärkt an die Konsumenten, also die Besucher der Weihnachtsmärkte, auf das Ponyreiten zu verzichten!“