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Säugetiere (Mammalia)

Junger Löwe in Südafrika. Foto: © Cynthia Corogin
Breitmaulnashörner
Breitmaulnashörner (Ceratotherium simum) in Südafrika. Foto: © Ursula Bauer
Ceylon-Hutaffen
Ceylon-Hutaffen (Macaca sinica) auf Sri Lanka. Foto: © Ursula Bauer
Erdmännchen
Erdmännchen (Suricata suricatta) in Südafrika. Foto: © Ursula Bauer
Europäische Dachs
Europäische Dachs (Meles meles), Jungtier. Foto: © aktion tier
Große Abendsegler
Große Abendsegler (Nyctalus noctula) in Deutschland. Foto: © Ursula Bauer
Wildschwein (Sus scrofa)
Männliches Wildschwein (Sus scrofa) in Deutschland. Foto: © Ursula Bauer
Rotfuchs (Vulpes vulpes)
Rotfuchs-Weibchen (Vulpes vulpes) mit Jungen in Deutschland. Foto: © Klaus Seidel
Steppenzebra
Steppenzebras (Equus quagga) in Südafrika. Foto: © Ursula Bauer
Warzenschwein (Phacochoerus africanus) in Südafrika. Foto: © Ursula Bauer
Waschbären (Procyon lotor) in Deutschland. Foto: © Ursula Bauer
 
 

Von Dr. Matthias Baeseler, Mai 2015. Vom kleinen Winzling (Zwergspitzmaus) mit ca. vier Gramm bis zum 800 Kilo-Koloss (Elch): Unter den Säugetieren gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber auch riesige Unterschiede. Bei Größe, Ernährung, Verhalten, Fortbewegung und Lebensraum sind der Vielfalt keine Grenzen gesetzt. Einige Merkmale haben fast alle Säugetiere, von der Spitzmaus bis zum Wal, gemeinsam:

  • Die Jungen werden lebend geboren und aus Milchdrüsen der Mutter mit Milch ernährt.
  • Die dichte Körperbehaarung als Wärmeschutz
  • Die Atmung über Lungen
  • Der Zahnwechsel: Säugetiere haben ein Milchzahngebiss und ein Erwachsenengebiss
  • Säugetiere sind gleichwarm, d.h. sie haben eine gleichbleibende Körpertemperatur. Die Ausnahme dazu bilden Winterschläfer.

Ca. 100 Säugetierarten leben in Deutschland. Sie besiedeln hierzulande alle Lebensräume – mehr als zwanzig Fledermausarten in der Luft, der Maulwurf im Boden, Robben in Nord- und Ostsee und Biber und Fischotter in unseren Flüssen und Seen sind nur einige Beispiele. Ein Teil von ihnen lebt in der kaum noch vorhandenen Abgeschiedenheit, wie z.B. der Wolf auf alten Militärliegenschaften, andere Säugetierarten haben zumindest teilweise auch menschliche Siedlungsgebiete erobert, z.B. der Fuchs, der Waschbär oder die Wanderratte.

In unserer Kulturgeschichte spielen Säugetiere eine große Rolle. Aus Fabeln und Märchen kennen wir den schlauen Igel, den bösen Wolf oder den sturen Esel, mit deren Geschichten schon so manches Kind aufgewachsen ist.

Säugetierarten ernähren sich sehr unterschiedlich. Fledermäuse, Spitzmäuse und Igel sind auf Insekten spezialisiert, Nagetiere und Huftiere halten sich an pflanzliche Kost, Otter und Robben bevorzugen Fisch und Raubtiere wie Wolf, Luchs und Co. sind reine Fleischfresser (Carnivoren).

So selbstverständlich uns ihre Existenz ist, so sehr sollte uns auch bewusst sein, dass viele Säugetiere stark bedroht sind. Der Verlust, die Zerschneidung oder die Vergiftung des Lebensraumes mancher Arten sind nur drei Ursachen aus einer ganzen Reihe. So gilt der Igel in einigen Bundesländern bereits als gefährdete Art.

Foto: PublicDomainImages / CC0 1.0 Universell CC0 1.0

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