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© aktion tier Tierheim Zossen / D. Noschka
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Schneegenuss mit ernsten Konsequenzen
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Ein Riesenspaß für alle Vierbeiner: Im Schnee herumzutollen ist gut für Körper und Seele, doch aufgepasst! Viele Hunde fressen im Spiel Eisklumpen, das kann Folgen haben. Empfindliche Tiere entwickeln eine Magen-Darm-Entzündung. Sie geht mit Erbrechen und wässrig blutigem Durchfall einher. Außerdem können sich Split und Streusalz im Schnee befinden, was das Krankheitsbild noch verschärft. Zeigt Ihr Hund derartige Symptome, rät Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V.: „Die Fütterung sollte für 24 Stunden eingestellt werden. Trinken darf der Patient so viel er mag.“ Das Wasser sollte vorzugsweise Raumtemperatur haben. Nach einem Tag kann dann leicht verdauliches Futter wie Reis mit Hüttenkäse und ein wenig Hühnerfleisch, gefüttert werden. All dies gilt nur für weniger schwerwiegende Fälle. Ist der Hund ernsthaft erkrankt, wirkt er schlapp und lustlos oder hat gar Fieber, muss das Tier umgehend einem Tierarzt vorgestellt werden. „Hausmittel bitte keinesfalls in Eigenmedikation anwenden“, warnt Dr. Hölscher. Vieles, was für den Menschen gut ist, verträgt das Tier nicht. aktion tier e.V. bittet deshalb alle Hundebesitzer, darauf zu achten, dass sie Ihre Vierbeiner keinen Schnee fressen lassen - auch wenn es noch so Spaß macht. Hier muss sich der Tierhalter seiner Verantwortung stellen und kann damit seinen Liebling vor den unangenehmen Schmerzen, die mit einer Darmgrippe einhergehen, bewahren. Weitere Infos bei: Dr. med. vet. Tina Hölscher |
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