Bei der Überlegung, was man seinem Schatz denn Gutes tun könnte, landet man zwangsläufig irgendwann bei der Frage, ob man dem Hund Knochen füttern darf. Denn eben dieser erfüllt auf den ersten Blick alle oben genannten Kriterien. Knochen bestehen aus unverarbeiteten Nährstoffen und liefern dem Tier über längere Zeit Unterhaltung. Doch sind sie wirklich gesund für meinen Hund? Und wenn ja, welche Knochenarten und in welcher Menge darf ich sie meinem Schatz geben? Diese Fragen sind gar nicht so leicht zu beantworten. Es gibt gute Argumente für das Verfüttern von Knochen aber eben leider auch etliche, die dagegensprechen.
Beginnen wir mit den „Pros“. Ganz vorne steht hier der Spaßfaktor. Die Vierbeiner lieben es, genüsslich auf den Knochenstücken herum zu kauen. Von allen Seiten wird geschabt und genagt, und hat man endlich alle Seiten bearbeitet, beginnt das Spiel von vorne. Schöner Nebeneffekt: Durch das intensive Bearbeiten der Knochenmasse wird beginnendem Zahnbelag der Garaus gemacht. Durch die Reibebewegungen wird er regelrecht abgerubbelt, fast wie beim Zähne putzen. Und lecker ist das Ganze natürlich auch. Je mehr Fleisch anhaftet, umso besser. Das war es nun aber auch schon mit den positiven Aspekten der Knochenfütterung. So schön es auch ist – es gibt einige Gefahren, die diese Art der Nascherei mit sich bringt. Vor allem Tiere, die gerne schnell alles hinunterschlingen, neigen zu Problemen nach der Knochenmahlzeit.



