Wie merke ich, dass meine Katze vielleicht Zucker hat?
Samtpfoten, die an Diabetes mellitus (so der Fachterminus) erkranken, trinken sehr viel und müssen demzufolge auch große Mengen Urin absetzen. Dem aufmerksamen Tierbesitzer von Wohnungskatzen fällt auf, dass die Urinklumpen in der Katzentoilette viel größer sind, als sie es in der Vergangenheit waren. Katzenbesitzer von Freigängerkatzen tun sich hier schwerer. Oft können sie weder das Trink- noch das Urinabsatzverhalten richtig beurteilen, weil das Tier alles draußen „erledigt“. Ihnen könnte lediglich auffallen, dass ihr Liebling größeren Hunger hat als früher und dabei womöglich an Gewicht verliert. Bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf wirkt zudem das Fell strubbelig und ungepflegt. Manche Tiere wirken schlapp und lustlos. Da alle genannten Symptome auch bei anderen Krankheiten auftreten können, muss nun der nächste Weg zum Tierarzt führen. Eine einfache Blutuntersuchung gibt relativ zweifelsfrei Aufschluss darüber, ob eine Zuckerkrankheit beim Patienten vorliegt, oder ob womöglich andere Ursachen für die Krankheitsanzeichen verantwortlich sind.



