Als Ursachen gelten vor allem Klimaveränderungen sowie die fortschreitende Zerstörung und Bebauung naturnaher Lebensräume. Parallel dazu häufen sich Meldungen von Naturfreunden, die berichten, dass verwilderte Grundstücke und Grünflächen gerodet werden, ohne vorher zu prüfen, ob geschützte Arten wie Fledermäuse, Igel, Eichhörnchen oder bestimmte Vogelarten betroffen sind. Hier versucht das Team, schnell zu beraten und zu unterstützen – ein Problem, das sich bereits 2025 deutlich zeigte.
Auch während des Jahres waren viele Tiere in einem extrem schlechten Zustand. Sie litten unter schweren Durchfallerkrankungen, Endo- und Ektoparasiten sowie allgemeiner Schwäche. Die Behandlung solcher Fälle ist zeit- und kostenintensiv und erfordert lange Pflegephasen. Dennoch konnten zahlreiche Tiere erfolgreich rehabilitiert und wieder ausgewildert werden. Auch die jüngeren Wintergäste, die nicht mehr rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit in die Freiheit entlassen werden konnten, entwickeln sich in der Voliere gut und sollen im Frühjahr in die Auswilderungsvoliere umziehen.













