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Bitte Plastiknetze von Meisenknödeln einsammeln!

Während der Kälteperioden im vergangenen Winter wollten viele Menschen den Wildvögeln draußen mit Futter helfen. „Anstatt lose Meisenknödel umwelt- und tierfreundlich zum Beispiel mit einer Hanfschnur zu befestigen, wurden leider wieder massenweise Plastiknetze mit Vogelfutter in Parks und Grünanlagen, aber auch in der freien Natur in Bäume und Sträucher gehängt“, sagt Ursula Bauer von aktion tier- Berlin.

Nun baumeln überall in der Stadt die leeren Säckchen im Wind oder liegen, halb zerrissen, am Boden. Das ist schlecht für die Umwelt und lebensgefährlich für Tiere, die sich darin verfangen können. Abgeschnürte Gliedmaßen durch herumliegende Fäden und Netze kommen vor allem bei Tauben oft vor, die gerne am Boden nach Futter suchen. Das ist für die Vögel äußerst schmerzhaft und führt meist zum Verlust von Zehen und Füßen oder sogar zum Tod.

Außerdem bauen unsere Wildvögel im Moment ihre Nester und sammeln dafür alles ein, was irgendwie "fäderig" ist. Auch Teile der Plastiknetze werden verbaut. Die Küken können sich dann darin verfangen und strangulieren.

aktion tier- Mitarbeiter haben bei einem nur 10-minütigen Test am Westhafenkanal in Berlin insgesamt 11 dieser Netze gefunden und entsorgt. „Es wäre schön, wenn die Berlinerinnen und Berliner mithelfen und beim Spazierengehen nicht nur diese bunten Todbringer, sondern auch anderen gefährlichen Abfall einsammeln würden“, bittet Biologin Ursula Bauer. Wenn jeder mithilft, ist Berlin schnell wieder sauberer und weniger gefährlich für Tiere.

Weitere Informationen bei:

aktion tier e.V.
Diplom Biologin Ursula Bauer

Jüdenstr. 6
13597 Berlin

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