Schwerpunktthemen Animal Hoarding: Wenn ausufernde Tierhaltungen zur Tierquälerei werden

Menschen, die Dinge sammeln und damit ihre Wohnung vollstopfen, werden als „Messies“ bezeichnet. Ein ganz ähnliches Phänomen, bei dem jedoch anstelle toter Gegenstände lebende Tiere in großer Zahl angehäuft werden, nennt man Animal Hoarding (übersetzt „Tiere sammeln“, „Tiere horten“). Tiermessies sammeln und horten vorrangig Hunde, Katzen, Kleintiere und Exoten wie etwa Schlangen.

Im Animal Hoarding Fall Wölmsdorf (Brandenburg) übernahm aktion tier e.V. über 130 Katzen. Foto: © aktion tier e.V./Bauer

Schon beim geringsten Anzeichen einer ausufernden Tierhaltung sollte das zuständige Veterinäramt benachrichtigt werden. Es müssen nicht immer hunderte von Tieren sein. Auch 10 in einer kleinen Wohnung zusammengepferchte Katzen oder fünf Hunde auf engstem Raum gehalten sind alarmierend und sollten gemeldet werden. Veterinär-, Ordnungs- und Gesundheitsämter sind gefordert, beherzt und vor allem rechtzeitig einzugreifen. Das Tierschutzgesetz liefert genug Möglichkeiten, Tiersammlern das Handwerk zu legen.

Neue Website zum Thema Animal Hoarding

Auf der neuen Website www.animal-hoarding.de bündelt aktion tier umfassende Informationen zum Thema Animal Hoarding. Dort werden vergangene und aktuelle Fälle vorgestellt sowie Tipps gegeben, wie man verdächtige Tierhaltungen melden kann. Ein informatives Video zum Thema ist ebenfalls verfügbar. Ziel ist es, umfassend aufzuklären, weitere Fälle zu verhindern und den betroffenen Tieren zu helfen.

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