aktion tier Eichhörnchenhilfe

Erfolgreicher Umzug

Die Eichhörnchen Jill, Jane, Donny, Jack, Lisa, Nelly und Shorty sind am 7. Juni in die große Außenvoliere unserer Station mit kleinen Hängematten gezogen und fühlen sich dort sichtlich wohl. Selbstverständlich werden alle Tiere, sofern gesundheitlich möglich, wieder ausgewildert.

Große Eichhörnchen-Voliere mit Hängematten zum Rumlümmeln.
Große Voliere mit Hängematten zum Rumlümmeln. Foto: aktion tier Eichhörnchenhilfe Berlin Brandenburg

Damit sich die Eichhörnchen wieder in freier Natur zurechtfinden, erfolgt die Auswilderung der Pfleglinge immer ganz allmählich über Volieren, die im zukünftigen Lebensraum errichtet werden. In diesen Auswilderungsvolieren erhalten die Tiere weiterhin Nahrung, aber die Türen stehen später offen, so dass Ausflüge in die Freiheit nach Belieben unternommen werden können. Nach einer gewissen Zeit haben sich die Hörnchen draußen orientiert und kommen immer seltener zu Besuch in die Voliere, bis sie im Regelfall schließlich ganz verschwinden und ein eigenständiges Leben ohne Hilfe des Menschen führen. Man muss den Hörnchen die Entscheidung selbst überlassen, wann sie endgültig gehen möchten.

Foto: aktion tier Eichhörnchenhilfe Berlin Brandenburg

Unterstützung ist gefragt: Nüsse, Wasser, Kerne

Helfen Sie in diesem Herbst und dem folgenden Winter mit, und stellen Sie z.B. Hasel- und Walnüsse, Sonnenblumenkerne und Wasser (!) für die Eichhörnchen zur Verfügung. Auch andere Wildtiere, wie z.B. die Igel, freuen sich über Unterstützung. Allein durch Wasserquellen in Gärten, Höfen, Parks tut man ihnen allen Gutes.

An allen Auswilderungsstellen der aktion tier Eichhörnchenhilfe werden die Eichhörnchen das Jahr über zugefüttert. Sie werden dadurch nicht abgehalten, sich in der Umgebung selbst Futter zu suchen, wissen aber, dass sie notfalls dort immer etwas zu fressen und zu trinken finden.

Noch ein Tipp: Die Früchte der Baumhasel sind ab September reif und bieten eine gute Gelegenheit, sich einen ordentlichen Nussvorrat zur Eichhörnchenfütterung kostenlos anzulegen.

Wenn man Walnüsse verfüttern möchte, sollte man sie vorher anknacken oder mit Schale halbieren. Zum einen, weil nicht jedes Hörnchen diese Nüsse aufkriegt und zum anderen, um sie auf Schimmelbefall zu überprüfen. Sonnenblumenkerne, ungeschält, kann man auch gut füttern. Diese sind in z.B. 25kg Gebinden im Internet günstig zu bestellen. Fertige Hörnchenfuttermischungen enthalten oft zu viele Zutaten, die die Hörnchen gar nicht fressen

Tanya Lenn