Ratgeber Tiermedizin

Leishmaniose (Hund)

Die Leishmaniose ist eine Infektionskrankheit.

Erkrankter Hund. Foto: © A. Diezemann

Die Hunde infizieren sich vorwiegend im Ausland mit dieser Krankheit, da die Erreger (Leishmanien) durch die Sandmücke bzw. die Schmetterlingsmücke verbreitet werden. Denn dieser Parasit kommt hauptsächlich in wärmeren Klimazonen vor. Daher ist die Ansteckungsgefahr im Urlaub sehr hoch.

Ursachen

  • Infektion durch Leishmanien
  • Übertragung durch Bluttransfusionen

Da es sich bei dieser Krankheit um eine Zoonose handelt, kann sich der Mensch ebenso bei einem infizierte Hund anstecken.

Symptome

  • Durchfall
  • Gewichtsabnahme
  • Fieber
  • Abgeschlagenheit

In den Gebieten, in denen die Leishmaniose häufiger vorkommt, treten oftmals keine Symptome auf, da die Tiere Antikörper gebildet haben. Außerdem kann es 2 Monate bis mehrere Jahre dauern, bis die Krankheit wirklich ausbricht und sich erste Symptome zeigen.

Hierbei werden folgende Symptome sichtbar:

  • Große, weiße und fettige Schuppen an den Ohrspitzen, auf dem Nasenrücken und rund um das Auge des Hundes
  • Schmerzempfindlicher Bauch
  • Geschwollene Lymphknoten
  • Nasenbluten
  • Blutiger Kot
  • Übermäßig starker Krallenwuchs

Einen optimalen Schutz bietet eine Kombination aus der Impfung gegen Leishmaniose und dem Mückenschutz (Präparat) vor Ort. Hat sich der Vierbeiner dennoch mit der Krankheit infiziert, sollte auf jeden Fall ein Fach aufgesucht werden. Außerdem sollte man genau wissen, in welcher Region sich der Patient angesteckt hat. Denn je nachdem, wo sich der Hund die Krankheit eingefangen hat, weisen bestimmte Medikamentenkombinationen größtmögliche Erfolgschancen auf.