Pressemitteilung

Völlig überforderte Katzenzüchterin aus Neukölln bittet um Hilfe

aktion tier und sein Koopertationspartner Berliner Katzenschutz übernehmen 6 Abessinierkatzen

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Unter Tränen erzählt Gabi R. am Telefon, dass sie mit ihren 22 Zuchtkatzen in der kleinen Neuköllner Wohnung vollkommen überfordert ist. Trotz Pille hat eine Kätzin erneut Junge bekommen, die Babys sind krank, sie schafft es auch finanziell nicht mehr, ihre Tiere zu versorgen. „Zusammen mit Harry Kindt vom Berliner Katzenschutz habe ich mir die Katzenhaltung angesehen“, erzählt Ursula Bauer von aktion tier Berlin.

Inzwischen hatte die Züchterin bereits von sich aus 7 Tiere vermittelt. Während die erwachsenen Tiere gesund wirkten, war der Zustand der Babys erschreckend. Die beiden für ihr Alter viel zu kleinen Katzenkinder hatten schlimmen Durchfall und verklebte Augen. „Diese Babys schwebten in Lebensgefahrt“, sagt Ursula Bauer von aktion tier.
„Daher nahmen wir sie sofort mit und gaben sie in intensive tierärztliche Betreuung“, so die Biologin weiter. Einige Tage später übernahmen die Tierschützer weitere 4 erwachsene Abessinierkatzen. Diese Katzen zählen zu den ältesten gezüchteten Rassekatzen überhaupt. Obwohl ihr Name auf Äthiopien, das frühere Abessinien, schließen lässt, liegen ihre Ursprünge im südostasiatischen Bereich. Die Rassekatzen wurden in der Katzenstation des Berliner Katzenschutz untergebracht und sollen später in gute Hände vermittelt werden. Interessenten melden sich bitte beim Berliner Katzenschutz unter der Telefonnummer 03327 – 42587. „Wir erleben leider regelmäßig, dass Katzenzuchten aus dem Ruder laufen“, sagt Ursula Bauer von aktion tier Berlin.

Gabi R. konnte ihre Nachzuchten aufgrund schlechter Nachfrage nicht mehr verkaufen, so dass der Bestand ständig wuchs, und dann wurde die Frau auch noch krank. Zum Glück bat die Züchterin den Tierschutz um Hilfe, so dass die Situation nicht weiter eskalierte und irgendwann die Tiere Schaden genommen hätten.

Jetzt hat Gabi R. noch insgesamt 11 vorwiegend sehr alte und behinderte Katzen, deren gute Versorgung sie auch gewährleisten kann. „Damit garantiert keine Vermehrung mehr stattfindet haben wir den letzten potenten Kater von Frau R. kastriert und werden die Katzenhaltung auch weiter im Auge behalten“, so Frau Bauer abschließend.