Ist der Beweis eines Befalls erst erbracht, muss zum Angriff geblasen werden und zwar an allen Fronten. Damit sind vornehmlich zwei Einheiten gemeint. Zum einen das unter dem Parasiten leidende Tier, zum anderen die Umgebung, in der sich der Vierbeiner aufhält.
Shampoos und Puder als einzige Behandlungsmethode reichen in der Regel nicht aus, um dem Parasiten den Garaus zu machen. Um das Haustier von seinem Ärgernis zu befreien, bedarf es leider der chemischen Keule. Es handelt sich dabei um Präparate, die auf die Haut aufgeträufelt oder als Tablette oder Injektion verabreicht werden. Einmal im Tierkörper angekommen, töten sie den Floh nach der Blutmahlzeit ab. Zudem muss zwingend der gesamte häusliche Bereich, in dem sich der Vierbeiner aufhält, gründlich gereinigt werden. Um die Bedeutung dieser Maßnahme zu begreifen, muss man wissen, dass nur etwa ein Fünftel der gesamten Flohpopulation auf dem Tier lebt. Alle übrigen Plagegeister halten sich in Betten, langfaserigen Teppichen, Polstermöbeln und Decken auf. Daher gilt nun „Ärmel hoch“! Alles Waschbare gehört bei mindestens 60°C in die Waschmaschine. Der Staubsauger ist ebenso gefordert. Er darf jetzt Höchstleistungen erbringen. Jede Ritze muss abgesaugt werden. Nach jedem Saugen sollten die Beutel entleert werden. Ansonsten kann sich der Floh dort weiter entwickeln. Zusätzlich können Vernebler – sogenannte Fogger – und Sprays mit Insektiziden zum Einsatz kommen. Dabei sollte auf Umweltverträglichkeit und die Anwesenheit von Kindern geachtet werden.