Pressemitteilung

Vorsicht, Verwechslungsgefahr!

Mensch und Tier werden immer älter. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn sowohl Vierbeiner als auch ihre Besitzer im Alter das eine oder andere Medikament einnehmen müssen. Hier gilt es die Übersicht zu bewahren.

Tabletten
Die Medikamente für das Tier sollten räumlich streng getrennt von denen für den Menschen aufbewahrt werden. Foto: stevepb / Lizenz: CC0 1.0 Universell CC0 1.0

„Vor allem Herzpatienten benötigen oft nicht nur eine, sondern gleich mehrere Tabletten am Tag“, berichtet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V. Das gilt nicht nur für das Tier. Auch Menschen mit Erkrankungen des Herzens müssen oft mehrmals täglich ihre Arzneimittel schlucken. Da kann dann schon mal etwas durcheinanderkommen.

„Die Folgen einer fälschlichen Einnahme können für beide Parteien fatal sein und im schlimmsten Fall mit dem Tod enden“, warnt die Tierärztin eindringlich. Das liegt vor allem daran, dass Tiere oft andere Dosierungen bei verschiedenen Erkrankungen benötigen als der Mensch. So bedürfen sie beispielsweise zur Korrektur einer Schilddrüsenunterfunktion ein Vielfaches der menschlichen Dosis.

„Die Medikamente für das Tier sollten deshalb räumlich streng getrennt von denen für den Menschen aufbewahrt werden“, empfiehlt Frau Dr. Hölscher. Müssen täglich viele Tabletten verabreicht werden, eignet sich eine Schiebschachtel aus Plastik wie man sie aus dem Krankenhaus kennt, um die Arzneimittel einzusortieren und gegebenenfalls zu beschriften. So ist die Verwechselungsgefahr gebannt und jeder bekommt auch wirklich die Medikation, die er braucht.

weitere Informationen bei:

Dr. med. vet. Tina Hölscher

Tierärztin bei aktion tier – menschen für tiere e.V.

Mobil: +49 177 2451198
E-Mail: tierarzt[at]aktiontier.org

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