Wildvögel

Wieder mehr Störche in Nordrhein-Westfalen

Im letzten Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen mehr als 600 brütende Storchenpaare gezählt.

Foto: Mabel Amber/Pixabay

Dies ist der höchste Wert seit den 1990er Jahren: 1991 gab es nach Angaben des Landesumweltamtes nur noch drei Brutpaare. Im Jahr 2021 wurden nun 958 Jungstörche gezählt, die die Nester verlassen haben. Ältere Störche kehren immer wieder an ihre alten Brutstätten zurück, weshalb Umweltschützer davon ausgehen, dass der Bestand sich gesund entwickelt.

Weltweit wird der Bestand der bei uns heimischen Weißstörche auf rund 230.000 Paare geschätzt, daher werden sie nicht als gefährdet eingeschätzt. Störche ernähren sich vor allem von kleinen Säugetieren wie Mäusen, aber auch Fröschen oder Regenwürmern.

Jan Peifer

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