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aktion tier-Projekt „Kitty“: Weggelaufen oder Streuner?

Ein Fall für unseren Projekt „Kitty“-Stützpunkt in Kehl: Es wurde eine Katze an einem Pferdestall gesichtet. Da dieser etwas außerhalb liegt, war man sich unsicher, ob sie sich eventuell verlaufen hat und kontaktierte das Tierheim in Kehl, damit geprüft werden konnte, ob sie gekennzeichnet ist.

Es wurde direkt eine Futterstelle eingerichtet und mittels einer Wildkamera überwacht. Der schwarz-weiße Kater tauchte schnell auf, leider mit blutigem Ausfluss aus der Nase. Nach der Sicherung sah man, dass ihm die rechte Nasen- und Oberkieferhälfte fehlte. Er war einige Tage im Kehler Tierheim und wurde gekennzeichnet und kastriert, um weiteren Straßenkatzen-Nachwuchs zu verhindern. Die größere Verletzung schien älter zu sein, das Blut stammte von einer frischen, aber kleinen Verletzung. Beides wurde tierärztlich versorgt. Auch die größere Verletzung scheint unproblematisch für ihn zu sein, da er mit dieser schon seit Längerem lebt und zurecht kommt.

Da menschliche Gesellschaft für ihn großen Stress bedeutete, wurde er in Absprache mit dem Tierarzt an der Fundstelle wieder freigelassen. Diese wird überwacht und es wird kontrolliert zugefüttert, was der Kater nun regelmäßig in Anspruch nimmt.

Übrigens: Wer sich Sorgen um die Schwanzspitze des Katers macht, kann ganz beruhigt sein: Die Falle wird von einer Kollegin erst ausgelöst, wenn sicher erkennbar ist, dass der Schwanz nicht verletzt wird. Zusätzlich sind die Klappen der Fallen weich mit Schaumstoff gepolstert.