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Baumschädling mit Nebenwirkung Eichenprozessionsspinner

Ab Anfang Mai sorgen die Larven des bei uns heimischen Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) wieder regelmäßig für Schlagzeilen. Vor allem aufgrund der potenziellen Gesundheitsgefahr für Mensch.

Den Namen haben Eichenprozessionsspinner wegen der Angewohnheit ihrer Raupen, sich hintereinander in langen Reihen fortzubewegen. Der Marsch der Schmetterlingslarven ist jedoch weder feierlich, noch dient er einem religiösen Zweck. Die grundsätzlich in Gruppen lebenden Tiere machen einfach alles gemeinsam und sind daher auch zusammen auf der Suche nach Nahrung, die vor allem aus den Blättern sämtlicher Eichen-Arten besteht. Es können ein- oder mehrsträngige Raupenprozessionen an einem befallenen Baum, aber auch auf dem Boden unterwegs sein. Vorrangig in der Dunkelheit, denn sowohl der Falter als auch dessen Raupen sind größtenteils nachtaktiv. 

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