Die Krux dabei: Diese krabbelnden Müllverwerter spielen in unserem Ökosystem eine entscheidende Rolle. Fallen sie weg, gerät das System ins Wanken.
„Zweifelsfrei ist, dass konsequenter Zecken- und Flohschutz zur Gesunderhaltung unserer Haustiere dient“, leitet Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin von aktion tier e.V., ihre Erläuterung zur aktuellen Veröffentlichung ein. „Getestet wurden die Wirkstoffe Afoxolaner, Fluralaner, Sarolaner und Lotilaner“, berichtet sie von den Details. „Bis zu sage und schreibe 204 Tage nach der Verabreichung an das Haustier enthielt der Hundekot diese Wirkstoffe“, fasst die Veterinärin die Ergebnisse zusammen.
Aufgrund der hohen Toxizität für Insekten (nicht für Hunde) und der langen Ausscheidungsdauer stellen diese Rückstände eine ernstzunehmende Gefahr für den Stuhl verwertende Krabbeltiere dar.
Es wird von den Autoren der Studie daher dringend empfohlen, den Kot behandelter Tiere konsequent in Beuteln einzusammeln und unschädlich zu entsorgen. So werden die Insekten geschützt und außerdem eine Boden- und Grundwasserbelastung vermieden.




