In seinem natürlichen Lebensraum wird der bis zu 75 m hohe und mehrere hundert Jahre alt werdende Baum weder bewässert noch gedüngt oder mit Pestiziden behandelt. Kapokbäume werden auch in geringem Umfang angepflanzt, jedoch immer zusammen mit anderen Nutzpflanzen und nie in intensiv bewirtschafteten Monokulturen.
Kapok – das ganz besondere Nistmaterial
Die auch als Pflanzendaune bezeichnete Faser stammt vom Kapokbaum (Ceiba pentandra). Ursprünglich in tropischem Amerika beheimatet, wächst er heute durch natürliche Ausbreitung und menschliche Verbringung auch in den Regenwäldern Afrikas und Asiens.

Nachhaltig
Die etwa 25 cm langen Fruchtkapseln des Kapokbaums besitzen eine feste, ledrige Schale. Im Inneren liegen schwarze Samen, die in extrem weiche, ultraleichte, luftgefüllte Fasern mit hervorragender Isolationswirkung eingebettet sind.
Aufgrund dieser hervorragenden Wärmeisolierung wird Kapok seit über 100 Jahren als Füll- und Dämmmaterial genutzt und gewinnt auch als pflanzlicher Daunenersatz, etwa für Bettwaren und Winterjacken, immer mehr an Bedeutung.
Die reifen Samenkapseln werden von Hand geerntet oder vom Boden gesammelt. Nach dem Öffnen trocknen die Fasern an der Luft und werden anschließend mechanisch von den Samen getrennt. Sie werden weder gewaschen noch chemisch behandelt und sind vollständig kompostierbar. CO₂-Emissionen entstehen lediglich durch den Transport







